22/07/2026 0 Kommentare
Programmbrief #15: Neue Meilensteine im "Evangelischen Leben" und bei der Entwicklung unseres Organisationsmodells
Programmbrief #15: Neue Meilensteine im "Evangelischen Leben" und bei der Entwicklung unseres Organisationsmodells
# Programm Eine Gemeinde 2028

Programmbrief #15: Neue Meilensteine im "Evangelischen Leben" und bei der Entwicklung unseres Organisationsmodells
Liebe Mitglieder der Presbyterien,
liebe Synodale,
liebe Mitarbeitende,
auf dem Weg zur Einen Gemeinde Düsseldorf haben wir einige Meilensteine passiert. Im Evangelischen Leben haben wir zu den Themen „Gottesdienst“, „Kasualien (Amtshandlungen)“, „Kirche mit Kindern“ und „Konfirmandenarbeit“ Konzepte erarbeitet und im Juni auf der Kreissynode vorgestellt. Diese Konzepte gilt es nun zu erproben, weiterzuentwickeln und mit anderen Themen so zu verknüpfen, dass die Eine Gemeinde Düsseldorf mit Gottes gutem Geist erfüllt und nah am Leben der Menschen wachsen kann. Die stellen wir uns wie einen lebendigen, attraktiven Stadtpark vor: auf vielfältige Weise gemeinsam in der Stadt präsent!

Aus einem intensiven Austauschprozess mit zahlreichen Synodalen, Presbyter*innen, Mitarbeitenden, Gemeindegliedern und Interessierten aus der Stadtgesellschaft ist ein Organisationsmodell für die Eine Gemeinde Düsseldorf hervorgegangen, das der Kreissynode im Juni ebenfalls vorgestellt wurde. Es beschreibt, wie evangelisches Leben in lokalen und thematischen Bezügen schon mit Beginn der nächsten Legislaturperiode der Presbyterien in einer großen Gemeinde organisiert werden kann, der sich noch nicht alle derzeitigen Kirchengemeinden angeschlossen haben. Es stellt außerdem dar, welche Aufgaben dann dem Kirchenkreis zufallen werden. Und es skizziert das Zielmodell der Einen Gemeinde Düsseldorf, in die alle derzeitigen Kirchengemeinden integriert sind. Und zwar so integriert, dass evangelisches Leben vor Ort nicht aufgehoben, sondern gesichert und gestärkt wird!
Inzwischen haben 14 Presbyterien beschlossen, an der Prüfung und weiteren Ausarbeitung des präsentierten Organisationsmodells mitzuwirken. Das Presbyterium einer Kirchengemeinde möchte das nicht tun. Delegierte der beteiligten Gemeinden bilden nun die intergemeindliche Steuerungsgruppe des weiteren Prozesses. In einem Workshop am Samstag, dem 5. September 2026, werden wir das weitere Arbeitsprogramm entwickeln. Parallel dazu lotet das Programmteam in engem Austausch mit dem zuständigen Dezernat der Evangelischen Kirche im Rheinland die rechtlichen Rahmenbedingungen des Modells aus.
Nicht nur der Zeitplan, vor allem auch die vielen Impulse, Kirche und Gemeinde neu zu denken, sind ambitioniert. Stress erzeugen sie dann, wenn hinter allen Strukturüberlegungen und Ressourcenabschätzungen das Ziel dessen, was wir tun, aus dem Blick gerät. Über dieses Ziel sollten wir uns darum immer wieder verständigen: Wir wollen jetzt und in Zukunft auf vielfältige Weise gemeinsam unter den Menschen unserer Stadt und für sie im Geist des Evangeliums präsent sein. Damit stehen wir auf dem festen Boden unserer Überlieferungen: „Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand, sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.“ (Klaus-Peter Hertzsch)
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sommer. Seien Sie behütet!
Dr. Martin Fricke
(Synodalassessor)
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