14/08/2026 0 Kommentare
Orgeltöne, Big-Band-Sound und Hollywood: Das IDO Festival in evangelischen Kirchen
Orgeltöne, Big-Band-Sound und Hollywood: Das IDO Festival in evangelischen Kirchen
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Orgeltöne, Big-Band-Sound und Hollywood: Das IDO Festival in evangelischen Kirchen
Vom Eröffnungskonzert mit 75 Nachwuchsmusikern über Beethoven-Arrangements bis hin zu Cross-Overs mit japanischen Taiko-Trommeln oder Star-Wars-Filmmusik: Das Spektrum der 19 Veranstaltungen des 21. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (IDO) in acht evangelischen Kirchen ist groß. Zum Auftakt feiert das Festival am Samstag, 26. September, um 17 Uhr mit der „Rheinischen Rhapsodie“ in der Unterrather Petruskirche Premiere. Mitwirkende sind die Junge Bläserphilharmonie NRW, SPLASH Perkussion und Orgel.
Klassische Klänge und große Besetzungen
Für Liebhaber klassischer Klänge und großer Besetzungen bietet das Programm zahlreiche Highlights. In der Johanneskirche musizieren beim Konzert „Orgel trifft 103 Posaunen“ am Samstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr über 100 Bläser*innen aus dem Rheinland zusammen mit Kreiskantor Wolfgang Abendroth an der Orgel. Gemeinsam präsentieren sie Werke rund um das Thema Frieden. Unter dem Leitgedanken „Seid Menschen“ verbindet der Konzertabend am Donnerstag, 8. Oktober, in der Petruskirche die Friedensbotschaft Margot Friedländers mit Beethovens Vision von Freiheit und Brüderlichkeit. Das norwegische Oslo Brass Quintet entführt am Dienstag, 29. September (19.30 Uhr) in der Petruskirche in skandinavische Klanglandschaften, während Solokonzerte von Beethoven in innovativen Interpretationen für Orgel, Violine und Klavier am Freitag, 2. Oktober (19.30 Uhr) in der Auferstehungskirche erklingen. Im Mittelpunkt des Konzerts am Samstag, 10. Oktober (19.30 Uhr) in der Petruskirche steht das Akkordeon. Zusammen mit dem IDO-Festival-Ensemble kommen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Piazzolla zur Aufführung.
Jazz und Cross-Over auf der Orgel
Dass die Orgel weit mehr kann als Sakralmusik, beweisen die Genres Jazz und Cross-Over. Mit „Organ Goes Blue Note“ am Freitag, 9. Oktober, im Paul-Gerhard-Haus und dem Ensemble „farbklang“ am Mittwoch, 21. Oktober, in der evangelischen Kirche Urdenbach zieht Jazzclub-Atmosphäre in die Kirchenräume ein. Hammond-Orgel meets Big Band heißt es am Samstag, 3. Oktober, in der Petruskirche.
Wer populäre Cross-Overs sucht, erlebt bei Organist David Schollmeyer am Freitag, 16. Oktober, in der Auferstehungskirche, wie barocke Bach-Werke auf Hollywood-Klänge von Star Wars bis Harry Potter treffen. Für feine Zwischentöne sorgt zudem ein Dialog aus Jazztrompete und Pfeifenorgel am Montag, 26. Oktober, mit Frederik Köster und Kit Downes in der Friedenskirche. In der Johanneskirche trifft die Orgel am Freitag, 23. Oktober, auf japanische Trommeln. Dabei handelt es sich um einen Festival-Klassiker mit der Taiko-Trommelgruppe Feniks und Hans-André Stamm an der Orgel.
Zeitgenössisches beim IDO-Festival
Auch die zeitgenössische Musik und experimentelle Kunstformen haben ihren festen Platz. Das Angebot reicht von Messiaens „Visions de l’Amen“ mit zwei Klavieren und Orgel am Mittwoch, 30. September, in der Tersteegenkirche bis hin zum Uraufführungsprojekt „Gesänge gegen die Nacht“ am Donnerstag, 15. Oktober, in der Petruskirche.
Um Electronic und Percussion geht es am Donnerstag, 22. Oktober, in der Berger Kirche. Und das interdisziplinäre Musiktheater „PILOT & SPIELE“ lässt am Samstag, 31. Oktober, ebenfalls in der Berger Kirche zeitgenössische Musik, Tanz und Mixed-Reality-Technologie verschmelzen. Den Schlusspunkt setzt am 1. November der renommierte Pariser Organist Daniel Maurer in der Urdenbacher Kirche.
Auch Angebote für Familien hat das Festival im Programm: Beim Mitmach-Workshop „Wir bauen eine Orgel“ arbeiten am Samstag, 17. Oktober, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Tersteegenkirche an einem eigenen „Organetto“ arbeiten. Märchenhaft wird es ebenfalls am Samstag, 17. Oktober, in der Tersteegenkirche beim Familienkonzert „Hänsel & Gretel“.
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