16/04/2026 0 Kommentare
Pfarrerin Sabine Lindemeyer wechselt zum Kirchenkreis
Pfarrerin Sabine Lindemeyer wechselt zum Kirchenkreis
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Pfarrerin Sabine Lindemeyer wechselt zum Kirchenkreis
Sabine Lindemeyer ist die neue Leiterin der Seelsorgefortbildung Ehrenamtsentwicklung in Düsseldorf. Sie übernimmt den Staffelstab von Pfarrer Peter Krogull, der nach sieben Jahren beim Kirchenkreis zur Graf Recke Stiftung gewechselt ist. Lindemeyer bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit: Seit 2016 war sie als Landespfarrerin am Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland für die Schulseelsorge verantwortlich.
Seelsorge als „Muttersprache der Kirche“
In ihrer Funktion als Dozentin für Schulseelsorge qualifizierte sie nicht nur Lehrer*innen und Pfarrer*innen für Schulseelsorge, sondern setzte mit Fortbildungen zur Persönlichkeitsentwicklung, dem Schulseelsorge-Chat, dem Schulseelsorge Werkbuch und dem staatlich geförderten Forschungsprojekt „Demokratiefähigkeit bilden“ innovative Akzente. Nun freut sie sich darauf, die Seelsorge als „Muttersprache der Kirche“ in die Breite der Stadtgesellschaft zu tragen.
Ihr besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen. „Jeder Christenmensch kann jedem Christenmenschen Seelsorger*in sein“, betont Lindemeyer, die bereits im Vorfeld erste Kontakte zu ihrem neuen Team knüpfte. Besonders begeistern sie die kreativen Konzepte der Düsseldorfer Kirche wie die Pop-Up-Seelsorge oder das kirchlich-diakonische Kaffeemobil „Evie“. Mit der Kaffeestation auf Rädern hat sie schon erste Fahrübungen gemacht.
In ihrer zweiten Arbeitswoche leitet sie bereits die Supervision der Ehrenamtlichen, die in der Seelsorge tätig sind. Und ihren ersten öffentlichen Einsatz hat Sabine Lindemeyer einige Tage später, wenn sie mit dem „Evie-Mobil“ zum Semesterbeginn an der Hochschule Düsseldorf (ESG) präsent ist. Es sind genau diese Begegnungen mit Menschen – ob haupt- oder ehrenamtlich –, auf die sie sich in ihrer neuen Rolle besonders freut. „Ich bringe Begeisterung mit für alles, was Menschen wachsen lässt“, sagt sie.
Mit Respekt und Humor ins neue Amt
Aus ihrer bisherigen Laufbahn nimmt die Pfarrerin vor allem die „Aha-Momente“ ihrer Teilnehmenden und den Erfolg kreativer Projekte mit. Der neuen Aufgabe begegnet sie mit Respekt und einer Prise Humor: „Ich werde voller Tatendrang aufstehen und abends müde sein. Vielleicht werde ich in das eine oder andere Fettnäpfchen treten und hoffentlich mit den Beteiligten darüber lachen.“
Einladung zum Einführungsgottesdienst
Am Sonntag, 31. Mai, wird Sabine Lindemeyer von Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth, Skriba des Kirchenkreises, in der Johanneskirche in ihr Amt eingeführt. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr, die Predigt hält Pfarrerin Sabine Lindemeyer.
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