Kandidat Dr. Martin Fricke

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# Sup-Wahl

Kandidat Dr. Martin Fricke

Kandidat Dr. Martin Fricke stellt sich vor

Warum ich mich auf die Stelle des Superintendenten in Düsseldorf bewerbe

Sommer 2025, Pop-up-Hochzeit am Fortuna-Büdchen, Passanten werden neugierig, einige wollen nach einem kurzen Gespräch gesegnet werden – ein Moment, der für mich selbst zum Segen wird.

Ich träume von einer Kirche, die ein Raum für solche Momente ist. Ein offener und ein bergender Ort, in dem Evangelium und Lebenswelt sich treffen.

Mir sind Menschen wichtiger als Organisationsstrukturen. Darum möchte ich Verantwortung übernehmen, dass wir Freiräume gewinnen, um in einer zunehmend gestressten Gesellschaft nah bei den Menschen zu sein. Mit Freude und Zuversicht!

Was am Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf für mich besonders spannend ist…

In der Evangelischen Kirche in Düsseldorf bin ich seit vielen Jahren zu Hause. Und ich entdecke sie immer wieder neu: im Reichtum ihrer unterschiedlichen Gottesdienste, in der Buntheit ihrer Gemeinden, in der Präsenz ihrer Dienste. Vor allem aber in den Menschen, die unsere Kirche in der Stadt mit Leben erfüllen.

Was ich in den kommenden Jahren anstoßen möchte.

Meine Kompetenzen, Erfahrungen und Netzwerke möchte ich weiter dafür einsetzen, dass wir als Kirche und Diakonie zu einer Gemeinde zusammenwachsen: gemeinsam stark, in der Stadt und ihren Quartieren präsent, ökumenisch offen, politisch sensibel, nah bei den Menschen. So, dass wir sagen können: „Die eine Gemeinde Düsseldorf ist meine Gemeinde. Und meine Gemeinde, mein Dienst vor Ort ist ein wertvoller Teil der einen Gemeinde Düsseldorf.“

Darin sehe ich den besonderen Beitrag der Evangelischen Kirche für die Stadtgesellschaft

„Erkennbar und einladend Kirche sein“ – das haben wir schon 2012 als Ziel formuliert. Für mich bezieht sich das nicht nur auf uns als Kirche selbst. Es ist auch unser Programm für Düsseldorf: Erkennbarkeit aller in großer Vielfalt, verbunden mit einladender Offenheit sollte das Gesicht unserer Stadt prägen.

Mein Lieblingslied ist …

… natürlich „Düsseldorf“ von den Toten Hosen – spätestens, seit das Lied Stadionhymne bei Fortuna ist

Was mir Hoffnung gibt…

„Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“ – das ist mein Taufspruch. Ich spüre Gottes Geist nicht immer, und vieles, was wir tun und erleben, ist wahrhaftig nicht geistvoll. Aber ich habe das kindliche Vertrauen nicht verloren, dass der Ewige diese Welt und unser ganzes Leben in seinen Händen hält.

Berufliche Stationen ab dem Vikariat

  • Vikariat und Probedienst in der Friedens-Kirchengemeinde

  • Schulpfarrdienst am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bis 2023, seitdem am Theodor-Fliedner-Gymnasium

  • Synodaljugendpfarrer bis 2007

  • Mitglied des Projektteams „Ein Kirchenkreis“ vor 2007 und Mitglied des Kreissynodalvorstandes seit 2007

  • seit 2018 Synodalassessor

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