04/03/2026 0 Kommentare
„Gott wohnt in Beton“: Eine Ausstellung im Kirchencafé
„Gott wohnt in Beton“: Eine Ausstellung im Kirchencafé

Die beeindruckenden Betonkathedralen des Brutalismus stehen im Fokus der aktuellen Ausstellung von Till Kampfhenke.
Beim Künstlergespräch, moderiert von Pamela Broszat, berichtet Kampfhenkel von seinen Reisen und erklärt seine Fotografien. Er wird die Fragen „Warum übt gerade dieser Baustil eine solche Faszination aus?“ und „Wie findet man das ‚Göttliche‘ im harten Material Beton?“ beantworten.
Seit Jahrzehnten widmet sich Till Kampfhenkel mit seiner Kamera der Ästhetik des Brutalismus. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien fangen die spirituelle Kraft und die architektonische Strenge von Sakralbauten ein, die überwiegend zwischen Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre entstanden sind. Die Ausstellung präsentiert fünfzehn ausgewählte Motive, die die monumentale Präsenz dieser „Betonkirchen“ eindrucksvoll unterstreichen.
Der geografische Bogen der gezeigten Arbeiten spannt sich weit – von den Vororten Düsseldorfs bis nach Estland. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden jedoch markante Bauten aus der Region. Dazu zählen unter anderem die bekannte Bunkerkirche in Heerdt sowie das wegweisende Werk des Architekten Gottfried Böhm im Stadtteil Garath.
Die Werkschau ist noch bis zum 31. März zu sehen.
Die Öffnungszeiten: Di & Do 9 bis 11.30 Uhr, Di - Fr 14.30 bis 17.30 Uhr, 1., 2., 3. Do im Monat 19 bis 21.30 Uhr parallel zu anderen Angeboten (Jazz, Spieleabend, Kultur).
Ansprechpartnerin ist Pamelas Broszat, Telefon 0211 580301-31
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