Gemeinschaft erleben beim Tischabendmahl am Gründonnerstag

Gemeinschaft erleben beim Tischabendmahl am Gründonnerstag

Gemeinschaft erleben beim Tischabendmahl am Gründonnerstag

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Gemeinschaft erleben beim Tischabendmahl am Gründonnerstag

Es ist die Nacht der letzten Begegnung, der tiefen Verbundenheit und zugleich der harten Wahrheiten. Am Gründonnerstag rücken die Menschen in unseren Gemeinden zusammen. Anstatt in den Kirchen auf Bänken hintereinander zu sitzen, laden gedeckte Tafeln dazu ein, das Abendmahl so zu feiern, wie es einst begann: als gemeinsames Essen unter Freunden und Fremden.

Ein altes Ritual wird lebendig

„Wir lassen dieses alte Ritual neu lebendig werden, um die Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander hautnah zu erleben“, erklärt Pfarrerin Elisabeth Schwab. Das Ziel ist spürbare Verbindung. In der Kirche entsteht dafür eine beeindruckende Tafel: Zehn Tische werden der Länge nach Richtung Altar aufgestellt, um rund 90 Menschen Platz zu bieten.

Dabei ist Gastfreundschaft keine Frage der Kapazität: „Wenn es mehr werden, rücken wir zusammen und bauen an“, so Schwab. „Wir teilen das, was da ist.“ Es geht wie bei den ersten Christinnen und Christen um das bewusste Wahrnehmen des Gegenübers - egal, ob Nachbar oder Fremder – als Schwester oder Bruder im Namen Jesu.

Zwischen Tradition und ehrlichen Fragen

In der Schlosskirche schlägt Pfarrer Jochen Lütgendorf eine Brücke zwischen der biblischen Geschichte und der heutigen Realität. Sein Gottesdienst steht unter der Überschrift: „Gute Gründe, um zu bleiben.“ Jesus prophezeite seinen Jüngern in jener Nacht, dass sie ihn alle verlassen würden. „Auch heute wenden sich viele enttäuscht oder gleichgültig von Gott und Kirche ab“, bedenkt Lütgendorf. Während des Gottesdienstes werden vier Mitwirkende in persönlichen Statements erzählen, warum sie dennoch bleiben.

Dazu gibt es Gemeinschaft an zwei langen, festlichen Tafeln im Kirchraum der Schlosskirche. „Brot, Dips, Käse, Oliven und Co werden geteilt, angestoßen wird mit Wasser und Wein“, sagt Lütgendorf. Dann halten die Mitfeiernden das Abendmahl.

Feiern an neun Orten im Kirchenkreis Düsseldorf

Matthäikirche, Emmaus-Kirchengemeinde, Düsseltal, 18 Uhr, mit Pfarrerin Elisabeth Schwab

Schlosskirche, Mirjam-Kirchengemeinde, Eller, 18 Uhr, mit Pfarrer Jochen Lütgendorf

Mutterhauskirche, KG Kaiserswerth-Tersteegen, Kaiserswerth, 18 Uhr, mit Pfarrerin i.R. Ulrike Heimann

Trinitatiskirche, Oster-Kirchengemeinde, Oberrath, 18 Uhr, mit Pfarrer Alfred Geibel

Tersteegenkirche, KG Kaiserswerth-Tersteegen, Golzheim, 18 Uhr, mit Pfarrerin Doerthe Brandner

Gemeindezentrum, Kirchengemeinde Garath, Hellerhof, 18 Uhr, mit Prädikant Rainer Jeschke

Berger Kirche, KG Düsseldorf-Mitte, Altstadt, 18 Uhr mit Diakoniepfarrer Michael Schmidt und Pfarrerin Antje Brunotte

Lutherkirche, Luther-Kirchengemeinde, Bilk, 19 Uhr, mit Pfarrerin Manuela Trump

Petruskirche, KG Unterrath-Lichtenbroich, Unterrath, 19 Uhr, mit Pfarrerin Anja Valentin

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