Ein Seelsorger auf Augenhöhe: Alfred Geibel geht in den Ruhestand

Ein Seelsorger auf Augenhöhe: Alfred Geibel geht in den Ruhestand

Ein Seelsorger auf Augenhöhe: Alfred Geibel geht in den Ruhestand

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Ein Seelsorger auf Augenhöhe: Alfred Geibel geht in den Ruhestand

Nach über zwei Jahrzehnten in der Evangelischen Oster-Kirchengemeinde geht Pfarrer Alfred Geibel am 26. April in den Ruhestand. Sein Weg zur Theologie begann für ihn bereits im Alter von 17 Jahren: Damals nahm ihn sein damaliger Heimatpfarrer aus Idar-Oberstein „freundlich in die Mangel“ und diskutierte mit ihm das Studium. Nach Stationen an den Hochschulen in Mainz und Bonn folgten prägende erste Erfahrungen im Saarland als Vikar in Alt-Saarbrücken. Schließlich führte ihn sein Weg 2002 zur damaligen Kirchengemeinde Düsseldorf-Rath. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand geht für ihn eine lange und engagierte Zeit im pfarramtlichen Dienst zu Ende.

Nahbarkeit war für Pfarrer Geibel wichtig 

Besonders am Herzen lag ihm die Gestaltung der Fusion zur Düsseldorfer Oster-Kirchengemeinde im Jahr 2008. Dabei verstand sich Geibel nie als Pfarrer der steifen Rituale. Vielmehr war es ihm wichtig, „als normaler Mitmensch erlebt zu werden, nicht als jemand, der weit weg ist.“ Diese Nahbarkeit spiegelt sich in Projekten wie dem experimentellen „18/36er Gottesdienst“ ohne Vorgaben wider. Auch in der Konfirmandenarbeit setzte Geibel auf Vertrauen und Lockerheit: „Die Konfs müssen zu einem Team werden, damit sie mich ein Jahr ertragen können“, begründete er mit einem Augenzwinkern die gemeinsame Freizeitfahrt zu Beginn der Konfizeit.

Rückblickend betont Geibel vor allem die Begegnungen mit Menschen: „Ich bin vielen großartigen Persönlichkeiten begegnet und konnte gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen viel bewegen.“ Diese Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. So verabschiedete ihn das Team der Kinder- und Jugendarbeit mit den Worten: „Du bist da, wo Menschen leben – dieses Lied kann man auch auf dich beziehen.“ Die jungen Weggefährten danken ihm besonders für das Vertrauen und die Freiräume in ihrer Arbeit sowie seine Rolle als verlässlicher Partner – auch wenn er sie mit seinen „ureigenen Witzen oft genug zum Verzweifeln gebracht“ habe.

Alfred Geibel blickt dankbar zurück

Mit großer Dankbarkeit blickt Geibel zurück auf unzählige Taufen, Trauungen und die Begleitung von Menschen in schweren Lebensphasen. Seinen neuen Lebensabschnitt geht der künftige Pensionär entspannt an. Er freue sich darauf, deutlich mehr Zeit mit seiner Frau und seiner Familie zu verbringen und „auch ganz andere Dinge in Angriff nehmen zu können“. Der Gemeinde wird er dennoch verbunden bleiben.

Der Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Alfred Geibel findet am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr in der Trinitatiskirche statt. 

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