30/03/2026 0 Kommentare
"Der Kirchentag begeistert mich als Festival des Glaubens"
"Der Kirchentag begeistert mich als Festival des Glaubens"
# kirchentag-2027

"Der Kirchentag begeistert mich als Festival des Glaubens"
Andrea Gold hat im Januar die Mitarbeit im landeskirchlichen Kirchentagsteam aufgenommen und arbeitet dort mit Max Weber in der Projektbegleitung des rheinischen Projekts „Wohnen im Spannungsfeld zwischen Armut und Reichtum“. Als Mitarbeiterin im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf leitet sie das Referat Fundraising und Philanthropie, wo sie Spender:innen mit passenden Spendenprojekten zusammenbringt. Sie berät, wo eine Spende lokal in Düsseldorf Sinn stiften kann. Ihr Herzensprojekt ist die Finanzierung der Revitalisierung und energetischen Sanierung der Düsseldorfer Johanneskirche. Den 1881 fertiggestellten Bau für die nächsten Jahrzehnte zu ertüchtigen, ist auch vielen Menschen in Düsseldorf ein großes Anliegen, dem sich Andrea mit Leidenschaft widmet.
Was ist deine Aufgabe im Team für den Kirchentag 2027 in Düsseldorf?
Meine Aufgabe ist die Begleitung der berufenen Mitglieder der Projektleitung für den Thementag „Wohnen im Spannungsfeld zwischen Armut und Reichtum“ beim 40. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf. Darüber hinaus bin ich aktiv in der Planung, Koordination sowie in der Mitentwicklung, Auswahl und Gestaltung des Vor- und Nachprogramms involviert, um so ein abwechslungsreiches, nachhaltiges Programm rund um das Kernthema zu schaffen.
Was genau steckt hinter dem regionalen Projekt „Wohnen“? Und warum ist das Projekt für Düsseldorf so besonders?
Das Projekt beleuchtet exemplarisch das Spannungsfeld von Armut und Reichtum am Thema „Wohnen und Lebensraum“. Es zielt darauf ab, verdeckte und offene Armut sichtbar zu machen. Konkret soll es dazu beitragen, Dialoge zwischen verschiedenen sozialen Milieus zu fördern, Privilegien und Klassismus zu reflektieren sowie positive Narrative von Solidarität und effektivem Altruismus ohne Schuldzuweisung zu stärken.
Düsseldorf verkörpert extreme Kontraste – von Luxusvierteln bis zu Brennpunkten wie dem Worringer Platz –, was das Projekt ideal lokal verankert. Es schafft Brücken zwischen Milieus, öffnet Diskurs- und Handlungsspielräume und wirkt nachhaltig durch das Vor- und Nachprogramm über den Kirchentag 2027 hinaus, in Kooperation mit lokalen Akteur*innen.
Was begeistert dich am Kirchentag?
Der Kirchentag begeistert mich als Festival des Glaubens, das tausende Menschen aus allen Lebensbereichen zusammenbringt – für Begegnung, Diskussion und Inspiration unter der Losung „Du bist kostbar“. Besonders fasziniert mich, wie er komplexe gesellschaftliche Themen greifbar macht, Brücken zwischen Lai*innen, Expert*innen und der Zivilgesellschaft schlägt und langfristig etwas bewegt.
Was ist dein persönlicher Bezug?
Als Fundraiserin im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf sehe ich im Kirchentag die Chance, nachhaltige Ideen sichtbar zu machen und natürlich auch Spender*innen zu begeistern. Ich war letztes Jahr als Gast auf dem Kirchentag in Hannover – diese Begeisterung wirkt heute noch nach und motiviert mich, jetzt aktiv mitzuwirken.
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