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Die Kreissynode

© Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises. Ihre Mitglieder sind die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises sowie Gemeindeälteste, die von den Presbyterien (Leitungsorgane der Kirchengemeinden) der im Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden entsandt werden.

Außerdem gibt es Fachvertreterinnen und Fachvertreter, die ihre Kenntnisse aus verschiedensten Fachgebieten von der Altenarbeit bis zur Kirchenmusik einbringen.

Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Kreissynoden dienen der Aussprache, der gemeinsamen Willensbildung sowie der Richtungsentscheidung.

Die Kreissynode beschließt über den kreiskirchlichen Haushalt, sie wählt die Superintendentin oder den Superintendenten und als geschäftsführendes Gremium den Kreissynodalvorstand.

Außerdem wählt die Kreissynode die Mitglieder der kreiskirchlichen Fachaussschüsse und deren Bereichsaussschüsse. Die Ausschüsse beraten und entwickeln die kirchlichen Aufgabenfelder (Verkündigung, Seelsorge, Bildung, Diakonie und Finanzen & Organisation).

Die Fachausschüsse und ihre Bereichsausschüsse setzen sich aus Gemeindemitgliedern und Fachvertretern, aus Nichttheologen und Theologen zusammmen. Kreissynoden tagen öffentlich.

Zukunft Kirche 2.0

Neuausrichtung kirchlichen Handels im evangelischen Düsseldorf

Es geht um die Zukunft: der im vergangenen November aufgenommene Prozess "zukunft kirche 2.0" hat mit der Kreissynode vom 23. und 24. April Gestalt gewonnen und Fahrt aufgenommen. Es verfolgt die im Jahr 2012 durch das Projekt "zukunft kirche" gesetzten Ziele und Vereinbarungen konsequent weiter.

Die Neuausrichtung kirchlichen Handels im Kirchenkreis Düsseldorf – der Prozess "zukunft kirche 2.0"  – wird die nächsten Jahre den Kirchenkreis, seine Kirchengemeinden und Dienste prägen. Der Prozess setzt nun ein mit dem  Einsatz von Arbeitsgruppen für die Arbeitsbereiche des Kirchenkreises, in denen in den nächsten Monaten Pfarrstelleninhaber:innen in den Ruhestand gehen. Bis zur Frühjahrssynode 2022 werden sie Konzepte für den jeweiligen Arbeitsbereich erarbeiten.

Eingerichtet werden folgende Arbeitsgruppen: AG Stadtkirche (Einberufer: Martin Fricke), AG Stadtakademie (Einberufer: Heinrich Fucks) und AG Klinikseelsorge (Einberuferin: Elisabeth Schwab). Darüber hinaus soll eine alle Arbeitsbereiche und die Kirchengemeinden betreffende Arbeitsgruppe „Kommunikation & Digitalisierung“ gebildet werden (Einberufer: Christian Schröer).