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Netzwerk für Trauernde

© Foto: Sergej Lepke

Manchmal tut es einfach gut,  über Belastendes offen und ehrlich zu sprechen. Das gilt gerade dann, wenn eine nahestehende Person gestorben ist. Damit niemand in der Trauer allein sein muss, wurde in Düsseldorf das Evangelische Trauernetz gegründet.

Hier finden Sie Beratung, Unterstützung und Begleitung. Die Angebote geben Ihren Gefühlen einen geschützten Raum. Gemeinsam mit Ihnen wird nach Wegen gesucht, in Liebe zum Verstorbenen weiterzuleben – heute und morgen erst recht.

Trauer ist individuell – genauso, wie die Beziehung zum geliebten Menschen und die Zeit, die gebraucht wird, um den Verlust zu verkraften. Darum reichen die Angebote von Trauercafés über Spaziergänge bis hin zu Gruppen- und Einzelgesprächen. Für Familienangehörige, Kinder und Freunde. Stadtweit und kostenlos.

Unsere Angebote sind nach Stadtteilen sortiert – stehen aber allen offen. Eine Übersicht über alle Angebote finden Sie aktuellen Flyer des Evangelischen Trauernetz:

Altstadt

Trauerberatung in den Evangelischen Beratungsstellen der Diakonie Düsseldorf

Trauerberatung: Für Menschen jeden Alters kommen, die einen Todesfall in ihrem näheren Umfeld verkraften müssen und dabei Hilfe suchen. In der Evangelischen Beratungsstelle Altstadt beraten wir insbesondere Eltern, die den Verlust eines Kindes betrauern, Kinder und Jugendliche, die Vater, Mutter, Schwester oder Bruder verloren haben und junge Eltern, die eine Fehlgeburt erlebt haben. Die Trauernden können sich einzeln, als Paar oder als Familie zur Beratung anmelden. 

Trauergruppe für verwaiste Eltern: Für Eltern, die den Tod eines Kindes bewältigen müssen, bietet die Evangelische Beratungsstelle Altstadt in Kooperation mit dem Kirchenkreis eine feste Trauergruppe an. Die Gruppe trifft sich unter therapeutischer Leitung einmal im Monat für die Dauer eines Jahres. Anmeldungen zu einem Vorgespräch sind jederzeit möglich.

Wo: Diakonie Düsseldorf, Evangelische Beratungsstelle Altstadt, Bergerstraße 18 A.
Anmeldung und Infos: Telefon 0211.86 60 40, E-Mail: eb.altstadt@diakonie-duesseldorf.de

Interkultureller Trauerort des PSZ

Das Psychosoziale-Zentrum (PSZ) hat einen Trauerort für Menschen aus allen Kulturen und Religionen geschaffen, die ihre Toten nicht vor Ort betrauern können. Der Trauerort befindet sich an der Bergerkirche in der Altstadt, Berger Straße 18b. Für Geflüchtete bietet das  transkulturelle Team Trauerbegleitung und Trauerberatung in verschiedenen Sprachen an. Termine bitte vorher erfragen.

Wo: Psychosoziale Zentrum (PSZ) Düsseldorf, Benrather Straße 7.
Kontakt: Telefon 0211.544 173 -22, E-Mail: info@psz-duesseldorf.de
Weitere Infos unter: www.psz-duesseldorf.de

Derendorf/Pempelfort

Treffpunkt für Trauernde

Der Treffpunkt ist ein Ort, an dem Sie sich mit Menschen treffen und austauschen können, die in einer ähnlichen Lebenssituation sind. Hier ist in einem geschützten Raum Gelegenheit, der Trauer Raum zu geben, jede und jeder ist willkommen. Die Treffen finden einmal im Monat, samstags von 11 bis 12.30 Uhr statt. Termin bitte erfragen.

Wo: Gemeindezentrum an der evangelischen Kreuzkirche, Collenbachstraße 10, Derendorf 
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Brigitte Brühn, Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte, Telefon 0211.9 48 27 31, E-Mail: brigitte.bruehn@evdus.de
Weitere Infos unter: www.düsseldorf-mitte.de

Flingern/Düsseltal/Zooviertel

Café Matthäi — Sonntagscafé für Trauernde

Austauschen, Zuhören, Zeit verbringen: Hier haben Trauernde die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre Menschen zu treffen, denen es ähnlich geht. Das Trauercafé findet an jedem dritten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr statt. Sie sind mit all ihren Gefühlen und Fragen willkommen und können ganz unverbindlich zum Klönen und Kaffeetrinken kommen. Ein kleiner Programmpunkt sorgt für Abwechslung. Auf Wunsch stehen Haupt- und Ehrenamtliche, die in Trauerbegleitung ausgebildet sind, zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wo: Gemeindezentrum Pestalozzihaus der Evangelischen Emamus-Kirchengemeinde, Grafenberger Allee 186
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Elisabeth Schwab, Telefon 0211.23 43 59, E-Mail: elisabeth.schwab@evdus.de, Gemeindeschwester und Trauerberaterin Klaudia Zepuntke, Tel. 0211.68 42 80, claudia.zeptuntke@evdus.de
Weitere Infos unter: www.emmaus-duesseldorf.de

Gerresheim

Ökumenisches Trostcafé 

Treffpunkt für Trauernde und Menschen, die gerade Abschied nehmen und mit anderen ins gespräch kommen möchten. Das Trostcafé findet jeden letzten Sonntag im Monat statt, von 15 bis 17 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Wo: Gemeindezentrum Gustav-Adolf-Kirche, Hardenbergstraße 3
Wer: Inge Müller, Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim, Tel. 0211.29 70 59, Pfarrer Dr. Rainer Withöft, Tel. 0211. 580 30 10 -17. E-Mail: rainer.withoeft@evdus.de
Weiter Infos unter: www.gerresheim.ekir.de

Golzheim/Stockum

Trauergesprächskreis

Hier gibt es die Möglichkeit, über die Trauer, einen geliebten Menschen verloren zu haben, zu sprechen. Es tut gut, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliches erfahren haben und vielleicht auch ganz anderes, sich gegenseitig zu trösten und zu ermutigen. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat, montags, von18.30 bis 20 Uhr. Sie tut gut, weil hier offen ausgesprochen werden kann, was anderswo wenig Raum hat. Gerne bietet Pfarrerin Schulz-Hoffmann auf Wunsch und bei Bedarf auch Einzelgespräche an.

Wo: Gemeindehaus der evangelischen Tersteegenkirche, Tersteegenplatz 1, Golzheim/Stockum
Ansprechpartnerin:  Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann, Telefon 0211.43 11 30, E-Mail: felicitas.schulz-hoffmann@evdus.de.
Weitere Infos unter: www.tersteegen-kirche.de

Kaiserswerth

Angebote der ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth

Sprechstunde für Trauernde: Sprechen tut gut - gerade auch in der Trauer! Trauerbegleiter*innen haben ein offenes Ohr für alles, was Sie bewegt und was sie an- und aussprechen möchten. An jedem 1. Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr.

Trauerseminar: Für Trauernde, die eine intensive Begleitung wünschen, bietet die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth ein Trauerseminar in einer kleinen Gruppe von fünf bis sieben Teilnehmern an. Dabei können sich Menschen nach einem schweren Verlust unter Moderation von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen in ruhiger, vertrauensvoller Atmosphäre über ihre Trauer und die Veränderungen in ihrem Leben austauschen. Termine bitte erfragen.

Spaziergang für Trauernde: Schwere Wege muss man nicht alleine gehen! Mit anderen Trauernden einen Spaziergang am Rhein machen, sich im Gehen über den Fluss der Lebens austauschen und gemeinsam nach neuen Wegen Ausschau halten – das kann Mut und Zuversicht schenken. Termine bitte erfragen.

Wo: Hospizbüro, Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth e.V., Suitbertus-Stiftsplatz 11, Kaiserswerth
Ansprechpartnerin: Margarete Heese,  Telefon 0211.4 05 44 92, E-Mail: kontakt@hospiz-kaiserswerth.de,
Weiter Infos unter: www.hospiz-kaiserswerth.de

Unterbilk

Begleitung in der Trauer – Angebote des Palliativnetzwerkes der Stiftung Evangelisches Krankenhaus / Hospiz am EVK:

Begleitung und Beratung für Kinder, Jugendliche und Familien: Wie können Eltern mit ihren Kindern über das Sterben sprechen? Dieser Frage wird im Rahmen der Beratungsgespräche für Eltern nachgegangen. Ebenfalls angeboten wird die Begleitung von Kindern und Jugendlichen während der Zeit der Erkrankung, des Sterbens und nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Termine und Ort nach individueller Absprache.
Ansprechpartnerin: Marion Mohr (Kindertrauerbegleiterin), Telefon 0211.919 – 1919

Beratung und Begleitung für Erwachsene: Das Hospiz am EVK bietet Beratung und Begleitung in der Zeit der schweren Erkrankung und nach einem Verlust in Einzelgesprächen an. Außerdem gibt es die Trauergruppe „Trauer hat viele Farben“ -  eine Trauerbegleitung in Seminarform (jeweils 8 Gruppenabende). In einer festen Gruppe können sich Menschen mit ihrer Trauer auseinandersetzen. Pfarrerin Meike Rudolph und Trauerbegleiterin Asta von Schenck zeigen Wege auf, mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen und der Trauer leben zu lernen.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Meike Rudolph, Telefon: 0211.919 - 4905, per Mail: meike.rudolph@hospiz-evk.de

Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

Der weltweite Gedenktag für verstorbene Kinder findet jeden zweiten Sonntag im Dezember statt.
Im ökumenischen Gedenkgottesdienst stehen die verstorbenen Kinder im Mittelpunkt, denen mit Namensnennung und Kerzen gedacht wird. Der Gedenkgottesdienst richtet sich an verwaiste Eltern, Geschwister, Angehörige und Freunde.

Wo: Evangelische Matthäikirche, Lindemannstraße 70, Düsseltal
Wann: an jedem zweiten Sonntag im Dezember eines Jahres um 18 Uhr
Kontakt:  Inge Müller, Telefon: 0211.9 57 57 -773 und Info-Telefon 0800. 081 82 83

Publikationen

Die Subline kommt genau hier hin.

Das Trostbuch  – ein Erfahrungsschatz. Frauen und Männer, die im Krankenhaus arbeiten oder sich dort als Patienten aufhalten, haben Tröstliches gesammelt. Sie haben Gedanken festgehalten und aufgeschrieben, um sie weiterzugeben. Pfarrerin Doris Taschner und die Düsseldorfer Künstlerin Eva Bunker haben daraus das ansprechend gestaltete Trostbuch veröffentlicht.
Hier können Sie das Trostbuch herunterladen: 


Hier können Sie die Broschüre des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf zum Thema "Sterben, Trauer, Tod" herunterladen:

Begleitung auf dem Weg

So selbstbestimmt wie möglich die letzten Tage erleben

Die evangelische Kirche begleitet Trauernde und Sterbende auf ihrem Weg. Wenn der Tod die eigene Begrenztheit, Verletzlichkeit und Endlichkeit vor Augen führt, hilft sie auf der Suche nach dem, was trägt. Hier finden Sie Hinweise auf Palliativangebote sowie Hospizgruppen in Düsseldorf.

Angebote für TRauernde

Neuer Flyer: Du fehlst...in der Trauer nicht alleine sein