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28. Januar - Verschwörungstheorien

Online-Vortrag: Merkmale, Funktionsweise und Nähe zum Rechtsextremismus

Der Vortrag findet online ab 19 Uhr per Zoom statt. Wer teilnehmen möchte, erhält in der Geschäftsstelle der CJZ den Zoom-Link per Mail unter info@cjz-duesseldorf.de

Düsseldorf (evdus). Der Diskurs ist gestört. Seit Corona wird viel über sog. Verschwörungstheorien geredet, die aber eher Mythen oder krude Phantasien sind, denn Theorien. Dabei gibt es wissenschaftlich betrachtet eine klare Trennlinie zwischen Kritik und „Verschwörungsmythen“. Diese besteht nicht in den oft antidemokratischen Inhalten dieser sog. Theorien, in ihrer Verbreitung von Geschichtsrevisionismus, Rassismus, Antisemitismus, dem Aufbau von Feindbildern oder der Legitimierung von Gewalt: Verschwörungsmythen oder –phantasien sind irrationale Glaubenssysteme, die durch eine ganz bestimmte Argumentationsweise eine Scheinplausibilität aufbauen und sich gegen jede Kritik immunisieren. Schon darum sind sie grundsätzlich wissenschaftlich abzulehnen und im Diskurs auszugrenzen.

Fabian Schild, Geschichtslehrer aus Düsseldorf und Mitglied der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), vermittelt in seinem Vortrag am 28. Januar, die Fähigkeit, auch ohne mühsame Faktenchecks „Verschwörungsmythen“ anhand ihrer Merkmale zu erkennen und als solche zu entlarven. Zudem zeigt er ihre strukturelle Nähe zu rechtsextremen und antisemitischen Narrativen auf.

Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf (CJZ) in Kooperation mit dem Bündnis „Respekt und Mut“.