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22. Juni - Quartiersfest fürs Bahnhofsquartier und die Stadtmitte

Mini-Tanzkurs und Musik zum Mitmachen

An Ausgang des Düsseldorfer Hauptbahnhofes Berta-von-Suttner-Platz, Düsseldorf

Uhrzeit: 17:00 bis 21:00 Uhr

www.diakonie-duesseldorf.de

(v. l.): Miriam Koch (Leiterin Amt für Migration und Integration, Stadt Düsseldorf), Barbara Kempnich (Leiterin Bahnhofsmission, Diakonie Düsseldorf), Robert Modliborski (Leiter Bahnhofsmission, IN VIA), Jutta Eisenhauer-Jarju (Bereichsleitung Überlebenshilfe, Düsseldorfer Drogenhilfe), Neele Behler (Leiterin Quartiersprojekte Bahnhof und Stadtmitte, Diakonie Düsseldorf), Foto: Kira Küster, DiD

Düsseldorf (did). 300.000 Menschen steigen jeden Tag am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein, aus oder um, kaufen hier ihre Zeitung, ihr belegtes Brötchen oder Waschmittel in der Drogerie. Den wenigsten ist bewusst, dass rund um den Bahnhof auch tausende Menschen wohnen und arbeiten, dass es hier soziale Anlaufstellen und Bildungseinrichtungen gibt, Mitmachgärten und vieles andere.

Unter der Federführung der Düsseldorfer Bahnhofsmission und des Quartiersprojekts Stadtmitte haben sich fast 30 Organisationen und Initiativen zusammengetan und laden nun zum zweiten Mal ein zum Quartiersfest für das Bahnhofsquartier. Am Freitag, 22. Juni, gibt es ein großes Programm auf dem Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Hauptbahnhof, dem Foyer der Zentralbibliothek, der Radstation, oder den Räumen des Amts für Integration und Migration.

„Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist seit vielen Jahren mit verschiedenen Einrichtungen und Dienstleistungsangeboten am Hauptbahnhof vertreten. Seit März ist das Amt für Migration und Integration mit dem Servicepoint für die Ausländerbehörde auch direkt am Bertha-von-Suttner Platz präsent. Deshalb bringt sich das Amt gerne in das Quartiersfest ein“, sagt Miriam Koch, Leiterin der Amtes für Migration und Integration, die sich freut, mit den Besucherinnen und Besuchern beim Quartiersfest ins Gespräch zu kommen. Geplant sind Führungen durch den neuen Servicepoint des Amts und eine Ausstellung zu den Themen „Migration“ und „Obdachlosigkeit“.

Mit dabei ist auch die Initiative Düsselgrün, die eine Führung zu ihrem offenen Gemeinschaftsgarten anbietet. Auf dem Bertha-von-Suttner-Platz kann man beispielsweise Crossboccia mit den Mitarbeitenden des „cafe pur“ spielen oder am Stand des Jungen Eine Welt Forums an einer Upcycling-Aktion teilnehmen. Auch für Kinder gibt es viele Angebote. So bringt die Polizei zum Beispiel einen Streifenwagen zum Anfassen mit, es gibt ein Clownstheater und Origami. Die Bahnhofsmission bietet Streetfood und Getränke an, das PIKSL-Labor Waffeln und Flüchtlinge Willkommen Tee aus dem Samowar.

Interkulturelle Angebote wie ein musikalischer Aufritt der Formation Global InterACT Music (Flüchtlinge Willkommen) oder der Kinder aus dem Starke- Kids-Projekt der Integrationsagentur der Diakonie Düsseldorf stehen ebenfalls auf dem Programm. Das tanzhaus NRW plant einen Mini-Tanzkurs und die Band der Düsseldorfer Drogenhilfe lädt zum Mitmusizieren ein. Auch Poetry-Slam-Auftritte in Gebärdensprache sind geplant. Das Fest endet gegen 21 Uhr mit einem Auftritt von Orientcrash, dem Interkulturellen Musiktreff des Welcome-Centers.

„Jeder Stadtteil hat sein Stadtteilfest, das sollte es auch im Bahnhofsquartier geben“, sagt Barbara Kempnich, Leiterin der Düsseldorfer Bahnhofsmission. „Wir freuen uns, dass so viele Organisationen und Initiativen sofort zugesagt haben mitzumachen. Das ist auch ein Zeichen der guten Zusammenarbeit im Rahmen unseres Quartiersprojekts. Und es zeigt, dass entgegen mancher Vorurteile das Quartier rund um den Bahnhof ein lebendiges Viertel ist, das sich zu entdecken lohnt.“

Das komplette Programm des Quartiersfests ist auch zu finden auf Facebook unter www.facebook.com/bahnhofsquartierduesseldorf – auch zu lesen, ohne bei Facebook angemeldet zu sein. Mehr Informationen gibt es bei der Bahnhofsmission unter Telefon 0211 36 28 28.

Die Bahnhofsmission wird gemeinsam getragen von der Diakonie Düsseldorf und IN VIA, dem Katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit. Das Quartiersprojekt Stadtmitte wird finanziert vom Heimatministerium NRW, der Elisabeth-und-Franz-Josef-Spieß Stiftung und der Diakonie Düsseldorf.