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„Zeiten der Veränderung“

Die Kreissynode tagte in Derendorf

Am 14. und 15. Juni tagt die Kreissynode. Unser Foto stammt von der Frühjahrssynode im vergangenen Jahr. Foto: evdus

Mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche in Derendorf, begann am 14. Juni, die Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf. Die Predigt hielt der Superintendent Pfarrer Heinrich Fucks gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Jugend. Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel hielt ein Grußwort.


Die 171 stimmberechtigten Synodalen (Abgeordnete der Kirchengemeinden und Dienste) nehmen nach dem Gottesdienst ihre Verhandlungen auf. Tagungsort ist der Collenbachsaal im neben der Kirche gelegenen Gemeindezentrum.

 „Gesund bleiben in Zeiten der Veränderung“

Auf der Tagesordnung der zweitägigen Synode des Kirchenkreises Düsseldorf steht als Thema „Gesund bleiben in Zeiten der Veränderung“. Dabei geht es darum, die Zeit der tiefgreifenden Veränderungen in der Kirche unbeschadet leben zu können. Superintendent Fucks: „Es wäre ein schlechtes Zeichen, wenn wir in und an den Veränderungen bleibenden Schaden an Leib und Seele nehmen würden. Deshalb steht am Beginn dieser neuen Wegstrecke das Anliegen, dass wir als ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende auch in diesen Zeiten gesund bleiben.“ Zum Thema legt der Kreissynodalvorstand eine Handreichung vor, die unter anderem auch Maßnahmen der gesundheitlichen Arbeitsgestaltung benennt. Zudem gibt am Freitagabend der Synode Konstanze Kemnitzer, Professorin für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule, Wuppertal, Impulse zum Thema.

Außerdem gibt es am ersten Synodenabend einen Überblick über das Leben in den Kirchengemeinden des Krichenkreises, wenn deren Berichte zur Aussprache stehen.

Der zweite Synodentag beginnt mit einer Andacht um 9 Uhr. Anschließend stehen Überlegungen zur Organisationsstruktur des Kirchenkreises unter der Überschrift „Veränderungsprozesse gestalten“ auf der Tagesordnung. Nach der Mittagspause wählt die Synode nachrückende Mitglieder der Ausschüsse des Kirchenkreises. Die Tagung dauert vorausssichtlich bis gegen 15 Uhr.

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium eines Kirchenkreises. Ihre Mitglieder sind Pfarrer und Pfarrerinnen sowie die Gemeindeältesten, die von den Presbyterien (Leitungsorgane der einzelnen Kirchengemeinden) der in einem Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden entsandt werden. Auch sitzen in der Synode Fachvertreter der verschiedenen Dienste und Aufgabenbereiche des Kirchenkreises. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein.