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Wanderausstellung „abgestempelt“ 

Judenfeindliche Postkarten - Foyer Landgericht Düsseldorf

Die Ausstellung „abgestempelt“ wird am 23. Januar um 17 Uhr eröffnet im Foyer des Düsseldorfer Landgerichtes Düsseldorf, Werdener Straße 1

Düsseldorf (evdus). Über die Jahre hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney fast 1.000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, von denen eine Auswahl in der Wanderausstellung „abgestempelt“ dokumentiert ist. Die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Sie sind als historische Quellen zu verstehen, die als Gebrauchsgegenstände einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags, geprägt durch Vorurteile und Diskriminierungen, ermöglichen.

Die Ausstellung, die am Donnerstag, 23. Januar, im Foyer des Landgerichtes Düsseldorf eröffnet wird, will über Motive und Bildsprachen aufklären, damit diskriminierende Etikettierungen erkannt werden können.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zeigt die Wanderausstellung gemeinsam mit ASG-Bildungsforum, der Jüdischen Gemeinde und Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf vom 23. Januar bis 27. Februar.

Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal.

Die Wanderausstellung wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn beauftragt. Sie basiert auf der gleichnamigen Ausstellung des Museums für Post und Kommunikation und des Jüdischen Museums der Stadt Frankfurt am Main. Überarbeitet hat sie Professor Thomas Goll von der Technischen Universität Dortmund.