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Von Kirche zu Kirche gepilgert

Christen gingen eine Weg der Versöhnung durch die Stadt

Pilgern macht durstig. In Düsseldorf haben Pilger auf einem Pilgerweg durch die Stadt einen Pilgerbecher geschenkt bekommen.

Düsseldorf (evdus). Ein Schluck Wasser aus dem Pilgerbecher stärkte jeden der rund 100 Düsseldorfer Christen aller Konfessionen, die sich  auf einen Pilgerweg durch die Stadt gemacht haben. Jeder Pilger bekam für den Weg einen „Düsseldorfer Pilgerbecher“ mit. Der wurde auf den Stationen des Pilgerweges mit Wasser gefüllt – zur Erfrischung unterwegs.

Zum ersten Mal hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Düsseldorf (ACK) zu einem Pilgerweg der Versöhnung eingeladen. „Wir gehen einen Weg entlang zu fünf verschiedenen Kirchen. Alle Konfessionenfamilien innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen beteiligen sich daran“, stimmte Superintendentin Henrike Tetz von der Evangelischen Kirche in Düsseldorf die Teilnehmer ein.

Die Route des ökumenischen Pilgerweges führte von der Friedrichstadt durch die Innenstadt bis nach Eller. An der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in der Luisenstraße startete der Pilgerzug. Weiter ging es zur evangelische Johanneskirche in der Stadtmitte, zur katholischen Kirche St. Mariä Empfängnis an der Oststraße, zur Apostolischen Gemeinschaft, Cantadorstraße, und schließlich zur Griechisch Orthodoxen Kirchengemeinde Heiliger Apostel Andreas, Am Schönenkamp, in Eller.

In den Kirchen auf dem Weg gab es jeweils eine erklärende Einführung zum Gottesdienstraum. Daran schloss sich eine etwa viertelstündige Andacht an – und einen ordentlichen Schluck Wasser in den Pilgerbecher gab es auch noch.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Düsseldorf (ACK) hatte zu dem Pilgerweg aus Anlass des Jubiläums 500 Jahre Reformation eingeladen.

Von der Evangelisch freikirchlichen Gemeinde an der Luisenstraße aus zogen die fast 100 Pilger los. - Foto: Sergej Lepke
Pilger auf dem Weg durch die Stadt. - Foto: Sergej Lepke
Düsseldorfer Pilgerbecher. - Foto: Sergej Lepke
Jeder Pilger erhielt am Start des Pilgerweges einen Pilgerbecher. - Foto: Sergej Lepke
Es gab an jeder Station des Pilgerweges eine ordentlichen Schluck Wasser. - Foto: Sergej Lepke
Pilgern macht durstig und lässt eine Schluck Wasser genießen.- Foto: Sergej Lepke
In der Johanneskirche begrüßt Superintendentin Henrike Tetz die Pilgerschar. - Foto: Sergej Lepke
Die Pilger brechen von der Johanneskirche aus zur nächsten Station ihres Weges auf. - Foto: Sergej Lepke