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Unterwegs zu den Menschen

Die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Informationen rund um die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim finden Interessierte unter Informationen gibt es im Internet unter www. hospiz-gerresheim.de

Menschen in ihrer letzten Lebensphase zur Seite stehen und Beratung für Angehörige, das leistet die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim seit 25 Jahren.  Foto:pixabay.de

Gerresheim (evdus). Unter dem Motto „Unterwegs zu den Menschen „feiert die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim ihr 25-jähriges Bestehen in diesem Jahr. In den 25 Jahren seit Gründung der Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim, einem gemeinnützigen Verein, ist viel passiert. Angefangen hat alles mit einer Bürgerbewegung.

Als Nachbarschaftshilfe und über die Kirchengemeinden sind an vielen Orten in Deutschland Hospizgruppen entstanden. Die ersten Hospizhäuser gab es in den 80er Jahren. Die Hospizidee entspringt der Haltung, dass das Lebensende auch wichtige Lebenszeit ist.

„Deshalb gehen die Ehrenamtlichen unseres ambulanten Hospizdienstes dorthin, wo die Menschen wohnen, zum Beispiel auch in Pflegeheime. Unser Büro ist Anlaufstelle für Beratung der Angehörigen und Erkrankten und für die ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese werden durch einen Vorbereitungskurs ausgebildet, in dem sie das aufmerksame Zuhören und den respektvollen Umgang mit den Wünschen und Vorstellungen der Sterbenden und deren Nahestehenden lernen“, sagt Lars Gundtoft, der gemeinsam mit Elisabeth Siemer die Hospizgruppe in Gerresheim koordiniert.

„Wir sind mittlerweile einer von fünf ambulanten Hospizdiensten in Düsseldorf, die jeweils Stadtteile abdecken. Wir sind wir ein anerkannter Kooperationspartner für andere Einrichtungen, zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Stiftungen und Kirchengemeinden. Nur in einem gemeinsamen Netzwerk können wir viel bewegen und erreichen“, so Gundtoft.