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Nachrichten

Welturaufführung zur Reformation

in der Kaiserswerther Mutterhauskirche

Alexander Stessin hat die Reformationsoper komponiert. Foto: Stessin/privat

Aufführungen am 18. und 19. November, jeweils um 18:00 Uhr, Mutterhauskirche Kaiserswerth, Zeppenheimer Weg 14. Eintritt: 7 Euro bis 30 Euro. www.reformationsoper.de

Kaiserswerth (evdus). Eine spektakuläre und zugleich gewagte Auseinandersetzung mit den Ereignissen vor 500 Jahren wird die Premiere einer Oper sein, die erstmals in der Mutterhauskirche der Diakonie in Kaiserswerth am 18. und 19. November zu sehen ist. „In Exitibus“, zu Deutsch: „Auf Scheidewegen“ heißt das Stück, für das die Düsseldorferin Nicola Glück das Libretto geschrieben hat. 

Der Film zum Fest

Reformationsfest in der Tonhalle auf DVD

Kamerafrau Nadine Minderjahn (Mitte) war beim Reformationsfest in der Tonhalle diskret dabei - wie hier beim Interview von Moderator Matthias Bongard mit OB Thomas Geisel (links). Foto: OH

DVD Reformationsfest 2017 Preis: 20 Euro

Zu bestellen: Telefon 0211.5 57 13 07; Mail arne@metzner-medientechnik.de

www.example.org

Düsseldorf (evdus). Wer am 31. Oktober beim Düsseldorfer Reformationsfest in der Tonhalle war, kann den Abend jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Bald kommt die DVD zum Reformationsfest 2017 heraus. Sie bringt viel Musik zum Zuhören, aber auch zum Mitsingen. Auf Wunsch gibt es auch noch ein Chorbuch dazu, um die Chorstücke zu Hause nachzuverfolgen oder mitzusingen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Ausstellung über Frauen der Reformation

Kaiserswerther Schwesternschaft und Hotel MutterHaus laden ein

Die Ausstellung ist vom 23. bis 26. November im HotelMutterHaus und vom 27. November bis 3. Dezember in der Mutterhauskirche in Kaiserswerth zu sehen. Öffnungszeiten: Jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr

In der Ausstellung sind einige Reformatorinnen als lebensgroße Holzfiguren zu sehen. Foto: EKiR

Kaiserswerth (evdus).  Die Kaiserswerther Schwesternschaft und das Hotel MutterHaus Düsseldorf holen anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums die Wanderausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517" der Evangelischen Kirche im Rheinland nach Kaiserswerth. Sie ist von Donnerstag,  23. November bis Sonntag,  26. November im Hotel MutterHaus Düsseldorf an der Geschwister-Aufricht-Straße 1 zu sehen. 

„Feiern, danken, wünschen, träumen“

Reformationsfest 2017 in der Tonhalle

Fotos zum Reformationsfest von Sergej Lepke

Weitere Bilder des Reformationsfestes in der Tonhalle finden Sie in unserer Rubrik "Hören & Sehen"

Hier geht es zur Bilderstrecke zum Reformationsfest des Düsseldorfer Kirchenkreises 2017

www.example.org

Düsseldorf (evdus). Zum 500. Jubiläum der Reformation hatte der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf am 31. Oktober unter dem Motto „feiern, danken, wünschen, träumen“ in die Tonhalle eingeladen. Im bis auf den letzten Platz besetzten „Festsaal unserer Stadt“- wie Superintendentin Henrike Tetz die Tonhalle in ihrer Ansprache nannte - präsentierten rund 400 Sängerinnen und Sänger aus 13 Chören und Kantoreien der evangelischen Kirchengemeinden in der Landeshauptstadt Johann Sebastian Bachs Kirchenkantate „Gott der Herr ist Sonn‘ und Schild“. Eine klanggewaltige Darbietung mit Solisten und Orchester.

60 Jahre Niederländische Gemeinde in Düsseldorf

Gottesdienst und Ausstellungseröffnung in Heerdt

Paul-Gerhardt-Haus Heerdter Landstraße 30, Heerdt

Ausstellung 500 Jahre niederländischer Protestantismus. Eröffnung 15. Oktober;  so, mo, do 10-12 Uhr, do 15-18 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 0211.50 22 91. Bis 19.November

www.evangelisch-in-heerdt.de

Von links: Jörg Jerzembeck-Kuhlmann, Pieter Roggeband und Diederik De Reus vor einem Ausstellungsplakat am Paul-Gerhardt-Haus. Foto: Ulrike Paas

Heerdt (evdus). Seit 60 Jahren feiert die protestantische Nederlandse-Oekumenische Gemeente im evangelischen Paul-Gerhardt-Haus in Heerdt ihre Gottesdienste. Das feiert die Gemeinde jetzt am Sonntag, 15. Oktober, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Anschließend eröffnet die Gemeente eine Ausstellung. Darin geht es um 500 Jahre niederländischen Protestantismus – und dessen Geschichte ist kirchengeschichtlich und kirchlich in den Niederlanden anders verlaufen als in Deutschland; denn hier war Calvin von zentralem Einfluss auf die Reformation.

Fahrhaus und Fahrgarten

Ein Projekt der Tersteegen-Kirchengemeinde zum Reformationsjahr

Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann und Pfarrer Jürgen Hoffmann im „Fahrgarten“, Foto:privat

Düsseldorf (evdus). Die Evangelische Tersteegen-Kirchengemeinde hat ein besonders Projekt zum Reformationsjubiläum gestartet. Vor der Tersteegenkirche in Golzheim steht seit neuestem ein Bauwagen und dazu ein mobiler Garten – das „Fahrhaus“ und der „Fahrgarten“, wie Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann erklärt: „Nicht Pfarrhaus und Pfarrgarten, sondern beides ist tatsächlich fahrbar - als Bauwagen (Fahrhaus) und bepflanzte Schubkarren (Fahrgarten). Es ist eine Hommage an Katharina von Bora, der starken Frau an Martin Luthers Seite und Begründerin des Evangelischen Pfarrhauses, die ganz selbstverständlich einen eigenen Pfarrgarten bewirtschaftete.“

„Reformatorinnen. Seit 1517“

Wanderausstellung im Kulturforum des FFFZ

Kulturforum des FilmFunkFernsehZentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland Kaiserswerther Straße  450, Golzheim/Stockum

Die Ausstellung ist an sieben Tagen der Woche 24 Stunden geöffnet. 

www.reformatorinnen.de

Die Wanderausstellung "Reformatorinnen. Seit 1517" macht im Kulturforum des FFFZ Station. Foto: EKiR

Düsseldorf (evdus). In einer Wanderausstellung stellt die Gender- und Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) Frauen vor, die als Schriftstellerinnen, Liederdichterinnen, Pfarrfrauen, Predigerinnen, Herrscherinnen und –seit einigen Jahrzehnten- als Theologinnen die Kirche zu dem machten, was sie heute ist.Am Mittwoch, 4. Oktober, wird die Ausstellung für zwei Wochen bis zum 13. Oktober im Kulturforum des FilmFunkFernsehZentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland gezeigt.

Fragen über Fragen

"Reformation?" - 95 Impulse zu Religion und Gesellschaft

Stadtmuseum Berger Allee 2, Carlstadt

di - so, 11 bis 18 Uhr, mo geschlossen. Bis zum 3.12.

www.duesseldorf.de/stadtmuseum
Haben die Ausstellung im Stadtmuseum vorbereitet: (v.l.) Architekt Bruno Braun, Autorin Marlene Streeruwitz, Superintendentin Henrike Tetz, Museumsdirektorin Susanne Anna, Choreograf Ben J. Riepe, Ausstellungsmacher Meyer Voggenreiter. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer
Ausstellungsgegenstand Fragen an der Wand. Foto: evdus
Blick in die Ausstellung. Foto: evdus
Das Bücherrondell im Zentrum der Fragenschau. Foto:evdus

    Düsseldorf (evdus). Fragen bewegen die Welt. Heute wie vor 500 Jahren. Luthers 95 Thesen waren keine feststehenden Sätze, sondern fragende Diskussionsanstöße. Im Laufe der Reformation waren Fragen immer wichtig. Luther selbst quälte sich lange mit der Frage nach dem gnädigen Gott, bis er endlich die christliche Freiheit entdeckte. „Fragen helfen uns, die Welt zu erfahren“, sagt Superintendentin Henrike Tetz.