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Tag des offenen Denkmals

Einige Kirchen öffnen ihre Türen

Am 8. September können Jung und Alt bei Kirchenführungen Düsseldorfer Kirchen erkunden und etwas über die Geschichte der Bauwerke erfahren.

Die Gustav-Adolf-Kirche in Gerresheim lädt zur Kirchturmbesteigung ein.Foto: Thomas Götz
Die Oberkasseler Auferstehungskirche wurde im Jahr 1914 gebaut. Foto: Michael Debrand-Passard
Auch die Dankeskirche in Benrath beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals.Foto: Thomas Götz
In der Evangelischen Kirche Urdenbach können sich die Gäste auf ein besonderes Orgel-Klangerlebnis freuen. Foto: Bredal

    Düsseldorf (evdus). Der Tag des offenen Denkmals, 8. September, wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. In Düsseldorf laden am 8. September einige Kirchengemeinden zu Führungen ein. In Gerresheim können Familien zum Beispiel den Kirchturm besteigen und sich die Kirchenglocken einmal aus der Nähe anschauen.

    „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

    Augen öffnen für die Geschichte und Geschichten, die sich mit dem Gebäude der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche, Heyestraße 98, verbinden, möchten Barbara Schulz und Christian Schroer, Mitglieder des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim, am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September. Er trägt in diesem Jahr das Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

    Kirchenführungen finden jeweils um 12 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr statt.

    Für Kinder ist die Besteigung des Turmes der Gustav-Adolf-Kirche besonders spannend. Sie können die Glocken endlich mal nicht nur hören, sondern auch anfassen.

    Die neuromanische, evangelische Kirche aus dem Jahr 1878 bildet heute zusammen mit einem Neubau der pier 7 architekten ein architektonisch viel beachtetes Gemeindezentrum. In 2002 war die Kombination aus Alt und Neu mit dem Architekturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet worden.

    Entspannt ausklingen kann die Besichtigung im Kirchencafé Mittendrin bei Kaffee und Kuchen und kühlen Getränken in der Zeit von 12 Uhr bis 16.30 Uhr. Bei schönem Wetter können sich die Besucherinnen und Besucher vor das Café nach draußen setzen mit Blick auf den Park am Pillebach.

    Gegründet wurde der Tag des offenen Denkmals ursprünglich in Frankreich zum Erhalt des kulturellen Erbes. Seit Jahrzehnten ist er eine europäische Bewegung, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz getragen wird. 

    Die Auferstehungskirche in Oberkassel erkunden

    Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die erste evangelische Kirche im linksrheinischen Düsseldorf kennenzulernen.

    Die Auferstehungskirche von 1914, das Gemeindehaus, das Pfarrhaus und der Kirchvorplatz bilden ein beeindruckendes Ensemble in Oberkassel, das nur wenige Jahre nach der Eingemeindung nach Düsseldorf 1909 eingeweiht worden war.

    Das zweigeschossige Gemeindehaus wurde 1989 renoviert. Es folgten die Wiederherstellung des Gemeindesaals im Erdgeschoss, die Kircheninnenrenovierung und der Orgelbau 2004, die Renovierung von Kirchenfassaden und Vorplatz 2009 und die Renovierung des Festsaals unter der Kirche 2016.

    Die Auferstehungskirche, Arnulfstraße 33, öffnet von 11 Uhr bis 17 Uhr ihre Türen am 8. September.

    Rudolph Wehrmann lädt Interessierte zu Führungen zur Baugeschichte und zu den Besonderheiten der Kirche jeweils um 14 Uhr und um 16 Uhr ein. 

    Pfarrer im Ruhestand Georg Gerstenberg führt durch die Dankeskirche

    Etwas über die Geschichte der evangelischen Dankeskirche, An der Dankeskirche 1, erfahren können Interessierte am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September.

    Georg Gerstenberg, Pfarrer im Ruhestand, lädt zu Kirchenführungen jeweils um 13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr ein. Treffpunkt ist am Eingang der Dankeskirche. 

    Orgelkonzert in Urdenbach

    Zum 26. Mal findet am Sonntag, 8. September, der weltweite „Tag des Offenen Denkmals“ statt. Zeitgleich gibt es den neunten Deutschen Orgeltag.

    Zu einem Orgelkonzert lädt die Evangelische Kirchengemeinde Urdenbach am Sonntag, 8. September ein.

    „Fantasie“ in d von Matthias Weckmann, Concerto in C (1. Satz Allegro) von Johann Sebastian Bach sowie drei Stücke aus der Sammlung „Am Morgen und am Abend“ von Leopold Mozart, das Präludium und Fuge B-Dur von Clara Schumann sind am Tag des Offenen Denkmals und am Deutschen Orgeltag in der Evangelische Kirche Urdenbach zu hören.

    Die Orgel spielt Kantor Jörg-Steffen Wickleder.

    Beginn ist um 15 Uhr in der Evangelische Kirche Urdenbach, Urdenbacher Dorfstraße 15.