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Sternstunden im Advent

Zwischen Hauptbahnhof und Nordfriedhof gibt es an jedem Tag im Advent etwas Besonderes

Eine eigene Internetseite begleitet unter www.evdus-sternstunden.de das Geschehen. 

von links: Pfarrer Stephan Scharf, Kai Damm-Jonas, Pfarrer Dirk Holthausen von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte stellen vor der Neanderkirche in der Altstadt die „Sternstunden“ vor. Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf (evdus). Zum allerersten Mal öffnen sich jetzt im Advent in der Düsseldorfer Innenstadt an 24 Tagen im Advent evangelische Türen: Ideenreich, festlich, offen, einladend, herzlich, liebevoll. Jeden Tag anders und neu – 24 Sternstunden sind dabei zu erleben.

Die Düsseldorfer auf dem Gebiet zwischen dem Hauptbahnhof in der Stadtmitte und dem Nordfriedhof in Derendorf sind eingeladen, sich zu treffen, miteinander schöne Dinge zu tun und über besondere Themen und Aktionen zu sprechen. Aber auch das Singen und Staunen kommen nicht zu kurz. Viele evangelische Einrichtungen sind dabei und machen ihre Türen ganz weit auf: die Evangelische Stadtakademie, die Evangelische Familienbildung, die Jugendkirche, die Studentengemeinde, das Shelter, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), die Johanneskirche, Kindertagestätten und viele Gruppen der Kirchengemeinde in der Mitte Düsseldorfs – das sind die Gemeinden um die Kreuzkiche in Derendorf, die Neanderkirche in der Altstadt und der Johanneskirche in der Stadtmitte.

Was wird angeboten? Zum Beispiel lädt am 10. Dezember, 18 Uhr, Pfarrer Dirk Holthaus zum „Weihnachtsmarkt mit Megaphon“ ein. Im Hof vor der Neanderkirche an der Bolkerstraße gibt es kritische Lyrik und garstige Texte. Die Outdoor-Lesung findet über ein Megaphon statt, damit sie auch im Adventstrubel Gehör findet.

In der Neanderkirche gibt es am 12. Dezember um 20 Uhr unter dem Thema „Ohne Sterne kein Leben“ ein Vortrag des Astrophysikers Professor Hans-Joachim Blome. Er zeigt Aufnahmen aus dem Weltall und dazu erklingt Orgelmusik. Am 18. Dezember sind die „Sternstunden“ auf dem Nordfriedhof – Pfarrer Stephan Scharf lädt dazu ein, Weihnachtsgrüße an Menschen in „nah und fern“ zu senden und an die, die bereits verstorben sind. Das geht so, dass jeder eine Grußzettel oder etwas anderes zur Erinnerung an eine große Tanne auf dem Nordfriedhof heften kann.

Außerdem im Angebot sind Adventssingen mit Plätzchen und Punsch, gemeinsames Singen von Adventsliedern oder ein Info-Abend bei der Wohnungslosen-Hilfe. Und es gibt eine Einladung zum Weihnachtsgottesdienst mit der finnischen Gemeinde.