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Respekt und Mut - auch im Kino

Initiative zur Interkulturellen Verständigung stellt neues Programm vor

Sie stellten das neue Programm von Respekt und Mut vor:  Koordinator Volker Neupert, Daniel Bäldle vom Metropol-Kino und Superintendent Heinrich Fucks. Foto: Diakonie Düsseldorf

Die Stadtbibliothek und das Schauspielhaus, der Evangelische Kirchenkreis, das Gerhardt-Hauptmann-Haus oder die Filmkunstkinos: Es ist wieder eine große Bandbreite von Einrichtungen und Organisationen, die ihren Beitrag zum Programm von „Respekt und Mut“ leisten. Rund 90 Veranstaltungen zur Interkulturellen Verständigung umfasst das Programm 2021/2022, das heute im Metropol-Kino vorgestellt wurde.

Dabei sind viele Präsenzveranstaltungen. „Es freut uns besonders, dass das wieder – mit aller gebotener Vorsicht – möglich ist“, sagt Koordinator Volker Neupert. „Zu Respekt und Mut gehört es ganz wesentlich dazu, dass Menschen sich begegnen. Nur so können Vorurteile abgebaut werden und neue Ideen für ein Miteinander entstehen.“

Die Veranstaltungen sind vielfältig: Es geht um Verschwörungstheorien und Bloggen gegen Rassismus, um die Diskriminierung von Roma und Sinti und um Antisemitismus, um Menschenhandel und die NSU-Morde. Und auch die Formen sind vielfältig: Zum Programm gehören Theaterstücke und Ausstellungen, Projekte für Schulen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen. Und auch eine Reihe in den Düsseldorfer Filmkunstkinos steht im Programm. Hier geht es am 16.September mit den Filmen „Herr Bachmann und seine Klasse“ und „Je suis Karl“ los. „Den Düsseldorfer Filmkunstkinos ist es wichtig, mit ihrem Filmprogramm auch die interkulturelle gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden: Wir unterstützen daher seit Jahren das Anliegen von Respekt und Mut“, sagt Daniel Bäldle, Leiter des Metropol-Kinos.

Zu guter Letzt soll in diesem Programmjahr auch endlich die Feier zum 20-jährigen Bestehen stattfinden, die wegen der Corona-Pandemie bisher nicht realisiert werden konnte. Schirmherr Heinrich Fucks, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises: „Auch für die nächsten 20 Jahre wird Respekt und Mut als wichtige Stimme für Demokratie und gegen Rassismus in Düsseldorf gebraucht.“

Das vollständige Programm von „Respekt und Mut“ liegt aus in den Stadtbüchereien, in den Kulturinstituten in der Innenstadt und im Haus der Kirche, Bastionstraße 6. Als Download erhältlich unter: www.respekt-und-mut.de