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Poesie statt Parolen

Postkartenaktion gegen Rassismus

Jacques Tilly (links) hat vor dem Rathaus seine Postkarten gegen Rassismus vorgestellt.  Elisabeth Wilfart (Genderbeauftragte der Landeshauptstadt), Katharina Kabata (Integrationsrat) mit Tochter Helen, Dirk Sauerborn (Polizei), Renate Hoop (Diversity-Beauftragte) und Volker Neupert (Düsseldorfer Appell/Respekt und Mut)  waren mit dabei. @ Foto: Ute Neubauer

Düsseldorf (evdus) Strahlend hält Jacques Tilly seine Karten gegen Rassismus in die Kamera. Die Verbindung von Bild und Wort sei gewaltig. Zitate allein tun es nicht, so Jacques Tilly. Dieser hat den Karten für „Poesie statt Parolen“, ihr Aussehen gegeben.

Zu vier Zitaten von Hannah Arendt, Matthias Claudius, Franca Magnani und Laotse hat Jacques Tilly Zeichnungen gemacht. Diese werden zusammen mit den Zitaten auf Postkarten gedruckt und in allen öffentlichen Einrichtungen ausliegen.

Dirk Sauerborn von der Polizei bringt das Ziel der Aktion auf einen Punkt: „Nicht Flagge - Karte zeigen!“.

Mit den Karten positionieren sich die Stadt Düsseldorf und die mit Initiatoren ganz klar gegen Rassismus.

Renate Hoop, beauftragte für Diversity der Stadt Düsseldorf, stellt heraus, dass es wichtig ist, dass „alle Menschen gleichermaßen gut in Düsseldorf leben können“.

Die Stadt Düsseldorf hat sich schon vorher klar gegen Rassismus postiert. Seit 2016 ist die Stadt Mitglied der europäischen Städtekoalition gegen Rassismus der Unesco.

hak