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Partnerschaftssonntag 

„Ökumene und Partnerschaft sind Wesensäußerungen von Kirche“

Wissenswertes über die Partnerschaften der afrikanischen Gemeinden und dem Kirchenkreis erfahren Sie hier.

Eine Delegation des Kirchenkreises Düsseldorf besucht eine Schule der Partner in Südafrika. Foto: H. Wölk

Düsseldorf (evdus). Der jährliche Partnerschaftssonntag des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf fiel in diesem Jahr auf den 30. Mai.

Der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf unterhält Partnerschaften zu Christinnen und Christen in drei Ländern: zum Kirchenkreis Mariental der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia und zum Kirchenkreis Bohlabela der Norddiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika und zur Shyogwe-Diözese der Episkopalen anglikanischen Kirche in Ruanda.

„Wir brauchen Partnerschaften für unseren eigenen Glauben, für unsere eigene Entwicklung und für unsere Zukunft. Wir gehen davon aus, dass wir von unseren Partner:innen etwas lernen können. Denn die Partnerschaften gehören zur Ökumene, zeigen die weltweite Christenheit. Ökumene und Partnerschaft sind Wesensäußerungen von Kirche,“ sagt Pfarrer Hartmut Wölk von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Süd. Er engagiert sich für die partnerschaftlichen Beziehungen zum Kirchenkreis Bohlabela im südlichen Afrika.

Gottesdienste in Wersten und Holthausen

In zwei Gottesdiensten am Sonntag, 30. Mai, in der Klarenbachkirche in Holthausen und in der Stephanuskirche in Wersten machte Hartmut Wölk die Partnerschaft mit dem südafrikanischen Kirchenkreis zum Thema.

Jubiläum der Namibia-Partnerschaft

In diesem Jahr jährt sich die Partnerschaft zum Kirchenkreis Mariental der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia zum 40. Mal. Das Jubiläum, das eigentlich in diesem Sommer in Düsseldorf mit einem zentralen Partnerschaftsgottesdienst gefeiert werden sollte, wird coronabedingt um ein Jahr verschoben.

In den ökumenischen Partnerschaftsbeziehungen wird die weltweite Zusammengehörigkeit der Christinnen und Christen konkret erfahrbar. Menschen verschiedener Sprache und Kultur und mit unterschiedlichen christlichen Glaubenstraditionen begegnen einander, tauschen sich aus, lernen sich verstehen. Darum kommen in regelmäßigen Abständen Delegationen der Partner nach Düsseldorf und reisen Gruppen aus dem Kirchenkreis Düsseldorf zu den Partnern.

Corona-Hilfe in den afrikanischen Partnergemeinden

Die Kollekte bei allen evangelischen Gottesdiensten in Düsseldorf am Partnerschaftssonntag ist für die Partner in Bohlabela/Südafrika, Mariental/Namibia und Shyogwe/Ruanda bestimmt. „Wir befinden uns weiterhin in der Coronapandemie, die uns vieles abverlangt. Das Virus beschäftigt die ganze Welt. Wir haben in Deutschland gute Voraussetzungen, durch diese Krise zu kommen – gesundheitlich, wirtschaftlich und privat. Unsere Partner in Afrika aber haben kein ausgebautes Gesundheitssystem und kein stabiles Wirtschaftssystem. Viele leben von der Hand in den Mund, sind froh, ihren Lebensunterhalt überhaupt zu verdienen, um genügend zu essen zu haben. Darum möchten wir sie in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, sagt Heinrich Fucks, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf.