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„Partnerschaftsarbeit leistet wichtigen Beitrag zum ökumenischen Lernen“

Infoabend, Vortrag und Gespräch zum Arbeitskreis „Namibia“ in der Matthäikirche

Informationsabend: Donnerstag, 30. Januar, mit Vortrag und Austausch rund um die Partnerschaftsarbeit, 19:30 Uhr,  Matthäikirche, Lindemannstraße 70, Düsseltal

Rund 70 Deligierte kreiskirchlicher Partnerschaften trafen sich zu einer deutsch-namibischen Partnerschaftskonsultation in Windhuk, Namibia 2019, Foto: Uli Baege


Düsseltal (evdus). „Wir sind überzeugt, dass die Partnerschaftsarbeit, die der Evangelische Kirchenkreis seit mehr als 35 Jahren mit dem Kirchenkreis Mariental in Namibia pflegt, weiter geboten ist und einen wichtigen Beitrag zum ökumenischen Lernen leistet: in Fragen interkultureller Spiritualität, im Verstehen kultureller Unterschiede in Bezug auf Konflikte und Ungerechtigkeit und Armut, und Fragen der Umweltzerstörung und des Klimawandel“, sagt Pfarrerin Elisabeth Schwab von der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde, die dem Arbeitskreis „Namibia“ im Kirchenkreis angehört.

Engagierte für Arbeitskreis „Namibia“ gesucht

Die Mitglieder des Arbeitskreises suchen neue Interessierte für eine aktive Mitarbeit. Ein Informationsabend am Donnerstag, 30. Januar, mit Vortrag und Austausch rund um die Partnerschaftsarbeit der namibischen und der Düsseldorfer Kirchengemeinde findet um 19.30 Uhr in der Matthäikirche, Lindemannstraße 70, statt.

Erfahrene Mitglieder des Arbeitskreises „Namibia“ wie Pfarrer Dietmar Silbersiepe und Pfarrer Gerhard Gericke stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Herero-Aufstand vor 100 Jahren in Namibia

Vor über 100 Jahren nahmen deutsche Kolonialherren den Menschen in Namibia das Land weg. Der Herero-Aufstand und die blutige Niederschlagung leiteten einen Genozid ein. Über 90.000 Menschenleben haben

deutsche Truppen auf dem Gewissen. In diesen ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts waren auch rheinische Missionare verwickelt.

Seit den 70er Jahren bemühen sich daher auch in Düsseldorf evangelische Gemeinden um Versöhnung zwischen Deutschland und Namibia.

Und so gibt es seit mehr als 35 Jahren in Düsseldorf die Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Mariental in Namibia.

„Daraus haben sich in den vergangenen Jahren eine Fülle von Begegnungen mit unseren Partnern in Afrika ergeben, die die Düsseldorfer Beteiligten vor allem wegen der großen Solidarität und tiefen Gläubigkeit sehr beeindruckt haben. In persönlichen Begegnungen konnten und können Menschen erfahren, was es bedeutet, wenn man von der Kirche als weltweiter Gemeinschaft spricht“, sagt Schwab.

Der Arbeitskreis konnte mithilfe der Düsseldorfer Gemeinden mit regelmäßigen Spenden die namibischen Partner in ihren selbst bestimmten Projekten unterstützen.

Informationen zum Arbeitskreis „Namibia“ erhalten Interessierte bei Pfarrerin Elisabeth Schwab unter der Telefonnummer 0211. 23 43 59.