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Neues Gemeindehaus für Derendorf

Gelungene Sanierung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes

Gemeindehaus an der Kreuzkirche Collenbachstraße 10, Derendorf

Eröffnung am 26. März, 10.30 Uhr

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 Pfarrerin Brigitte Brühn, Pfarrer Rainer Kemberg (beide Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte), Andreas und Hans-Jürgen Thelen (Architekten) freuen sich über das neue Gemeindehaus, @ Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

Düsseldorf (evdus). Ab 1899 stand hier ein Betsaal, 1929 bis 1930 errichtete die Gemeinde dann auf dem Grund zwischen Roßstraße und Pfalzstraße in Derendorf neben der 1910 errichteten Kreuzkirche ein Gemeindehaus. Im Stil modern, fast schon Bauhausarchitektur. Jahrelang hat es für die Gemeinde in Derendorf gute Dienste geleistet. Jetzt war aber eine Grundsanierung notwendig. Und die ist gelungen.

Das fängt schon an beim gläsernen Eingang von der Collenbachstraße aus. Dort gibt es ein transparentes Foyer, Garderobe und auch Sitzgelegenheiten – alles farbig markiert: blau an den Wandbänken, rot dort, wo man seinen Mantel abgibt, grün, wenn man den Jugendkeller sucht. Die Farbgebung und auch die Materialien, die im Inneren das Sagen haben, lehnen sich an den Ursprung des Gemeindehauses an der Wende von den 20er zu den 30er Jahren an.

Auch das Gemeindebüro ist jetzt hier

Geht der Besucher die Steintreppe in den ersten Stock hoch, gelangt er zum Gemeindesaal. Der ist nicht ganz so groß wie vorher, dafür aber immer noch groß genug für Konzerte und andere Veranstaltungen. Abgetrennt ein größerer Besprechungsraum, die Empore des Saales zurückgebaut, sind vier neue Räume für die Gemeindearbeit im zweiten Stockwerk gewonnen worden. Der Saal wirkt durch seine Helligkeit. „Früher gab es dort Milchglas, durch das diffuses Tageslicht schien“, erinnert sich Pfarrer Rainer Kemberg von der Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte. Heute lassen die hohen Fenster das Sonnenlicht herein. Schönes Detail sind die vielarmigen Deckenlampen aus der Bauzeit des Hauses in den 20er Jahren – historisch bewahrt, aber mit neuer LED-Technik bestückt.

Auch das Gemeindebüro ist in dem Gemeindehaus untergebracht. Es ist im Parterre und Anlaufpunkt für die ganze seit 2016 bestehende Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte. Sie ging aus den damaligen Johanes-, Kreuz und Zions-Kirchengemeinden hervor. Das Gemeindegebiet mit 13.000 Gemeindemitgliedern erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis zum Nordfriedhof.

Im Haus erklingt viel Musik

Und draußen? Der Vorplatz ist bestückt mit einladenden, modernen Bänken, dahinter der Eingangsbereich zum Gemeindehaus – entweder direkt durch den Glasvorbau oder durch das historische Tor über den Innenhof.

Die Gemeinde nimmt den für 4,2 Millionen Euro umgestalteten Bau am Sonntag, 26. März in Betrieb. Dann gibt es um 10.30 Uhr in der Kreuzkirche einen Kantatengottesdienst. Anschließend zieht die Gemeinde in das neue Haus an der Collenbachstraße 10, hört Grußworte und ist zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

In Zukunft treffen sich im neuen Gemeindehaus die Kreise und Gruppen der Kirchengemeinden. Vor allem gibt es in Derendorf viele Musikgruppen: Kantorei, Chöre und auch ein Kinderchor. So hört, wer ins Haus kommt, viel Musik. In Zukunft soll es auch ein Trauercafé geben. Pfarrerin Brigitte Brühn leitet es.

Unsere Bilderstrecke (unten) gibt einen Eindruck vom neuen Gebäude. Fotos: Ulrich Erker-Sonnabend

Pfarrerin Brigitte Brühn, Pfarrer Rainer Kemberg (beide Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte), Andreas und Hans-Jürgen Thelen (Architekten) freuen sich auf die Eröffnung des neuen Gemeindehauses.
Türklinken und Türknopf stammen noch aus den frühen 30er Jahren.
Blick in den renovierten Saal
Blick durchs Foyer.
Das Eingangstor erinnert an das ursprüngliche Baudatum.
Giebelstein des Bethauses von 1899 - das an der jetzigen Stelle des Gemeindehauses stand.