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Neuer Pfarrer in der Kreuzkirche

Einführungsgottesdienst für Pfarrer Stephan Scharf

Am 21. Januar wird Stephan Scharf in der Kreuzkirche, Collenbachstraße 10, in Derendorf in sein Amt eingeführt.

Stephan Scharf ist neuer Pfarrer in der Kreuzkirche. Foto: Sergej Lepke

Derendorf (evdus). Die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte hat einen neuen Pfarrer. Ab Januar 2018 wird Pfarrer Stephan Scharf in der evangelischen Kreuzkirche, Collenbachstraße 10, seinen Dienst aufnehmen.

Am Sonntag, 21. Januar, führt Superintendentin Henrike Tetz Scharf in einem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Kreuzkirche in sein Amt ein.

Musikalisch gestalten die Kantorei sowie das Kantatenorchester der Kreuzkirche unter der Leitung von Kantor Dirk Ströter und die Solistin Sabine Schneider (Sopran) den Gottesdienst mit der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ von Johann Sebastian Bach.

Stephan Scharf hat Judaistik in Köln studiert und sein Theologiestudium in Bochum, Münster, Tübingen und Wuppertal absolviert. Nach einer Zeit wissenschaftlichen Arbeitens ging er für zwei Jahre an das Eden Theological Seminary in St. Louis, Missouri, in den USA und erwarb den Master of Divinity. In Amerika habe ihn die große Kreativität für neue Gemeindeformen und das Miteinander in multi-ethnischen Gemeinden beeindruckt, so der 39-jährig Scharf.

Nach anteiligen Pfarrstellen im Evangelischen Jugendpfarramt Köln sowie evangelischen Gemeinden in Köln übernimmt Stephan Scharf nun die Pfarrstelle an der Kreuzkirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte. Sein Aufgabenschwerpunkt wird in der Kinder-und Jugendarbeit liegen. „Ich habe in den USA genauso wie in verschiedenen Gemeinden in Köln immer wieder gern die Arbeit mit und für junge Menschen mitgestaltet, dazu zählten Kinder-und Familiengottesdienste ebenso wie Jugendgruppenangebote für die Zeit nach der Konfirmation und Bandprojekte“, sagt Scharf, der selbst Gitarre, E-Bass, Saxophon und Cajon spielt.

Für seinen Neuanfang in der Düsseldorfer Kreuzkirche hat er sich vorgenommen: „Um wirklich in der Gemeinde das Gewünschte und Passende umzusetzen, will ich zuerst möglichst viele Menschen kennenlernen, mit ihnen nach dem Gottesdienst ins Gespräch kommen. Ich will mir den Stadtteil Derendorf erlaufen und mit dem Fahrrad erfahren, neugierig hinsehen und aufmerksam zuhören“, sagt Scharf.