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Neuer Pfarrer in der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde

Von der Ruhr an den Rhein

Neuer Pfarrer in Eller: Am Erntedank-Sonntag, 4. Oktober, wurde Pfarrer Kornelius Heering in der evangelischen Schlosskirche in Eller in sein Amt eingeführt.

Pfarrer: Kornelius Heering. Foto: privat

Eller (evdus). Die Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde in Eller hat einen neuen Pfarrer: Kornelius Heering. In einem Gottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, wurde Heering von Superintendent Heinrich Fucks auf dem Außengelände an der evangelischen Schlosskirche in sein Amt eingeführt.

Aufgewachsen im Sauerland, zog es Heering zum Studium der Erziehungswissenschaften, der Evangelischen Theologie und Germanistik nach Mainz, Jerusalem, Frankfurt am Main und Münster.

Sein Vikariat absolvierte er in der Evangelischen Lydia-Kirchengemeinde in Dortmund-Nord und wurde 2017 Gemeindepfarrer in der Evangelischen Kreuz-Kirchengemeinde in Herne.

Heering ist Mitverfasser des Buches „Leben braucht Segen. Ökumenische Segensfeiern“, das 2020 im Herder-Verlag erschienen ist.

„Ein Höhepunkt in meinem Studium war sicherlich meine Zeit im Theologischen Studienjahr an der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Seitdem beschäftige ich mich mit den Möglichkeiten von ökumenischen und interreligiösen Begegnungen. Als Vikar und Pfarrer habe ich dann einige evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft kennengelernt – aus Amerika, Afrika und Asien. Wir haben miteinander Möglichkeiten ausprobiert, unseren Glauben gemeinsam zu leben und zusammen Gottesdienste zu feiern. In Eller und Lierenfeld sehe ich gute Anknüpfungspunkte für diese Schwerpunkte und ich bin gespannt, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit sich ergeben können“, sagt Heering.

Die Schlosskirche in Eller ist eine beliebte „Hochzeitskirche“ in Düsseldorf. Darin sieht Heering eine große Chance. „Ich glaube, dass sich Menschen in vielen Situationen Gottes Segen wünschen. Hier haben wir als Kirche richtig was zu bieten – und mit der Schlosskirche offenbar einen beliebten Ort dafür. In Segensfeiern sehe ich ein großes Potential: Warum nicht eine Segensfeier für Familien mit Neugeborenen? Oder zur Fahrradprüfung? Oder zum Beginn des Ruhestands? Möglichkeiten gibt es viele“, sagt der neue Gemeindepfarrer.

Der 36-Jährige ist verheiratet.