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Musikerkollegen würdigen Oskar Gottlieb Blarr

Düsseldorfer Komponist, Kirchenmusiker und Organist wird 85 Jahre alt

Kirchenmusiker-Kollegen würdigen Oskar Gottlieb Blarr. Fpto: Sergej Lepke

Düsseldorf (evdus). Oskar Gottlieb Blarr hat die Düsseldorfer Kirchenmusik entscheidend geprägt. Er ist ein großes Vorbild, weil wir auf seinen Erkenntnissen aufbauen, die er gesammelt hat“, sagt Kreiskantor Wolfgang Abendroth anlässlich des 85. Geburtstages von Oskar Gottlieb Blarr, Düsseldorfer Komponist, Kirchenmusiker und Organist. Vor zehn Jahren hat Johannes-Kantor Abendroth zum seinem 75-sten Geburtstag Blarrs sein Psalmkonzert „Salut für Dr. Martinus“ und die Kantate „Gottes Zeit – Menschen Zeit“ aufgeführt. 

„3xNeu war für Düsseldorf etwas ganz Besonderes“

„Oskar Gottlieb Blarr hat schon ganz früh neue experimentelle Musik gemacht. Zum Beispiel die Konzertreihe „3xNeu“ war für Düsseldorf etwas ganz Besonderes. Mit Blarr verbindet ich Beständigkeit durch die lange Zeit, die er Kantor an der Neanderkirche war, und Innovation. Sein Name bürgt für eine große Qualität. Blarr hat sich neuen Sachen nicht verschlossen. Er hat zum Beispiel ein Gesangbuchlieder geschrieben. Sein Weihnachtslied wird bis heute überall gesungen. Für mich ist er ein großartiger Musiker und ein großartiger religiöser Mensch, der beides zusammenbringt und das hat für Düsseldorf Strahlkraft“, sagt Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk, ehemaliger Kantor an der evangelischen Christuskirche in Düsseldorf.

„In der Liebe zu Israel und Palästina verbunden“

„Für mich ist Oskar Gottlieb Blarr ein Vorbild durch seine unermüdliche Kreativität und auch Qualität im Komponieren und Musizieren. Ich bewundere seine inspirierenden, vielseitigen Programmzustellungen- insbesondere als er noch Kirchenmusiker war- mit ausgefallenen Musikwerken von mittelalterlicher Musik bis zur zeitgenössischen Musik. Das zeichnet ihn wirklich aus. Ich fühle mich persönlich ihm besonders verbunden in der Liebe zu Israel und Palästina und dem Fühlen und dem musikalischen Entdecken der gemeinsamen Wurzeln von Judentum und Christentum. Seine Freude an der Musik und seine Frömmigkeit strahlen einfach aus.

Da kann man sich eigentlich nur wünschen, dass man das bis ins hohe Alter auch selbst hat“, sagt Susanne Hiekel, stellvertretende Kreiskantorin und Kirchenmusikerin der Evangelischen Kirchengemeinde Kaiserswerth.

Ausstrahlung als Mensch und Kirchenmusiker

„Kennengelernt habe ich Professor Oskar Gotlieb Blarr mit seiner ersten Frau Margret während meiner Studienzeit 1979 in Halle an der Saale, als er einen Vortrag zu seinen neuesten Kompositionen in der damaligen Evangelischen Kirchenmusikschule hielt. Nach einer Führung durch den Reformierten Dom nahmen wir Abschied - für mich zunächst für immer.

Der Zufall wollte es, dass ich 1994 hierher nach Düsseldorf als Kirchenmusiker der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach kam und ihm wieder begegnen konnte. Ich sang bis zu seinem ‚Ruhestand‘ 1999 neben seiner Frau im Neanderchor und profitierte enorm von seiner unglaublichen Ausstrahlung als Mensch und Kirchenmusiker.

Als Präsident des Kuratoriums unseres Fördervereines "Rekonstruierung der Schöler-Orgel von 1754" der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach führte er das von mir initiierte Projekt zum Erfolg. Bis heute verbindet uns ein freundschaftliches Miteinander. Voller Respekt verneige ich mich voller Dankbarkeit vor dieser großartigen Persönlichkeit“, sagt Jörg-Steffen Wickleder, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach.„Kennengelernt habe ich Professor Oskar Gotlieb Blarr mit seiner ersten Frau Margret während meiner Studienzeit 1979 in Halle an der Saale, als er einen Vortrag zu seinen neuesten Kompositionen in der damaligen Evangelischen Kirchenmusikschule hielt. Nach einer Führung durch den Reformierten Dom nahmen wir Abschied - für mich zunächst für immer.

Der Zufall wollte es, dass ich 1994 hierher nach Düsseldorf als Kirchenmusiker der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach kam und ihm wieder begegnen konnte. Ich sang bis zu seinem ‚Ruhestand‘ 1999 neben seiner Frau im Neanderchor und profitierte enorm von seiner unglaublichen Ausstrahlung als Mensch und Kirchenmusiker.

Als Präsident des Kuratoriums unseres Fördervereines "Rekonstruierung der Schöler-Orgel von 1754" der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach führte er das von mir initiierte Projekt zum Erfolg. Bis heute verbindet uns ein freundschaftliches Miteinander. Voller Respekt verneige ich mich voller Dankbarkeit vor dieser großartigen Persönlichkeit“, sagt Jörg-Steffen Wickleder, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach.

Zusammengestellt von Ulrike Paas

Ein Porträt von Oskar Gottlieb Blarr finden Sie hier.

Konzerte zum 85. Geburtstag des Jubilars sind hier zu finden.