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Kirchenkreis unter neuer Leitung

Festlicher Gottesdienst in der Johanneskirche zur Amtseinführung  

Präses Manfred Rekowski gratuliert Pfarrer Heinrich Fucks zum neuen Amt als Superintendent. Foto: Sergej Lepke
Pfarrer Dr. Martin Fricke. Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth, Superintendent Heinrich Fucks und Präses Manfred Rekowski (von links) stellten sich in der Johanneskirche vor dem Einführungsgottesdienst dem Fotografen. Foto: Sergej Lepke

    Stadtmitte (evdus).Düsseldorf hat einen hauptamtlichen Superintendenten. Pfarrer Heinrich Fucks ist in einem Gottesdienst am dritten Advent in der Johanneskirche von Präses Manfred Rekowski von der Evangelischen Kirche im Rheinland in sein Amt eingeführt. Ebenfalls eingeführt wurden Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth und Pfarrer Dr. Martin Fricke in weitere Leitungsämter des Kirchenkreises.

    Im 15. Kapitel des Römerbriefs - darüber predigte Fucks - steht geschrieben; „Denn wir sollen die Hoffnung nicht aufgeben. Dabei helfen uns Ausdauer und Ermutigung, wie  wir sie aus den Heiligen Schriften gewinnen können.“

    Bibel und Gebet

    Der neue Superintendent verwies in seiner Predigt darauf, dass man bei zukünftiger Schwerpunktbildung und Konzeptionsentwicklung im Kirchenkreis neben den bisherigen Instrumenten der Analyse und Beratungsmethoden besonders den Auftrag der Kirche bedenken und die Bibel hinzuziehen solle. „Wir können es auch mit Bibel und Gebet versuchen“, so Fucks.

    Kirche habe Gott in die Welt zu bringen, dabei gehe es um ein Bild „von einer Kirche, die zum Ebenbild Gottes wird, Gott im Leben feiert, den Schmerz Gottes leidet und in der Gegenwart teilt und die auf Gottes Kommen im neuen Himmel und der neuen Erde hofft“. 

    Erste Amtshandlung

    Superintendent Fucks führte als erste Handlung in seinem neuen Amt zwei Mitglieder in das kirchenleitende Gremium des Kreissynodalvorstandes des Kirchenkreises Düsseldorf ein: Pfarrer Dr. Martin Fricke in das Amt des Synodalassessors (Stellvertreter des Superintendenten) und die Klinikseelsorgerin Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth als 1. stellvertretende Skriba (Schriftführerin).

    Musikalisch gestaltete die Johanneskantorei unter Leitung von Kantor Wolfgang Abendroth den Einführungsgottesdienst mit Chorstücken von Rüdiger Glufke und „Jubilate Deo“ von Charles Wood.

    „Die frohe Botschaft verkündigen“

    Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach nach dem Gottesdienst ein Grußwort und betonte darin die Wichtigkeit des Wirkens der Kirche für die Stadtgesellschaft. Einmal zeige sich diese im sozialen Engagement der Diakonie von der Schuldnerberatung bis zur offenen Ganztagsbetreuung in den Kindertagesstätten und zum anderen im Geist der Menschlichkeit, im Eintreten für eine solidarische Stadtgesellschaft. Bei allen Aufgaben der Kirche ist für Geisel wesentlich, „die frohe Botschaft heiter und unverkrampft zu verkündigen“.

    Oberkirchenrat Eckhard Langner sprach als Vertreter der Landeskirche dem Superintendenten Mut und Unterstützung für sein verantwortungsvolles Leitungsamt im Kirchenkreis zu und verwies auf den 1. Brief an die Gemeinde in Korinth des Apostel Paulus, in dem es heißt „Unser Wissen ist Stückwerk“. Mit dem fragmentarischen Wissen und Können seien Menschen aufeinander angewiesen.

    In Vertretung für Stadtdechant Monsignore Ulrich Hennes sprach der Oberkasseler katholische Pfarrer Michael Dederichs in seinem Grußwort von der Ökumene, die sich kreativ an der Basis abspiele und dem geschwisterlichen Miteinander der beiden großen Kirchen in Düsseldorf.

    Margarete Preis überbrachte als Vertreterin des Kreissynodalvorstandes Buchgeschenke für die neu Eingeführten.

    Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden, des Kirchenkreises und der Nachbarkirchenkreise, des Landeskirchenamtes, der Stadtgesellschaft und aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft feierten den Gottesdienst mit. 

    Ulrike Paas / evdus