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Kirche ohne Bänke - Film über Projekt: emmaus bewegt sich

Projekterfahrungen im Rückblick der Emmaus-Kirchengemeinde

Acht Wochen hat die Matthäikirhe ihre Bänke aus dem Kirchraum verbannt und mit dem Projekt „emmaus bewegt sich“ Neues ausprobiert. Entstanden dazu ist ein Film auf YouTube. Foto: Lars Schütt

Düsseldorf (evdus). Seit drei Jahren gibt es sie, die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde. Unter ihrem Dach haben sich die Thomaskirche in Mörsenbroich, die Christuskirche in Oberbilk, die Versöhnungskirche in Flingern und die Matthäikirche in Düsseltal vereinigt. Zu einer Kirchengemeinde zusammenzuwachsen geschieht nicht von alleine - das war den Beteiligten klar. 

So ging in der Passionszeit 2020  das für acht Wochen geplante Projekt „emmaus bewegt sich“ an den Start. Die Bänke wurden für diesen Zeitraum aus der Kirche geräumt und an ihre Stelle einige Stühle gestellt, eine Sofaecke zum Chillen eingerichtet und eine Cafélounge  - und ganz viel Freiraum gelassen. Die Grundidee des Projektes ist die „offene Kirche“, die Menschen generationsübergreifend nutzen können. Und so lud die Matthäikirche ein, sich selbst, die Mitmenschen und den Kirchraum neu zu entdecken. Als Inspiration dienten Experimente, Kunstaktionen, Gottesdienste, Führungen und Musik. Die Möglichkeiten, sich in der fast leeren Kirche auszuprobieren, anders zu begegnen und Neues zu erproben, wurde durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen gestoppt. Die Kirche musste schließen.

Film über die Projektzeit

Geblieben ist ein YouTube-Film, in dem Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende und Gemeindeglieder ihre Erfahrungen erzählen. „Es sind vor allem viele Gespräche darüber entstanden, wie wir Kirche sein  und Gottesdienst feiern wollen“, sagt Pfarrerin Judith Uhrmeister.  

Hier geht es zum Film zum Projekt "emmaus bewegt sich" der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Düsseldorf.