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Innehalten und Jesus Weg zum Kreuz nachgehen

Andachten und Fastenangebote in der Passionszeit bis Ostern in Düsseldorf

Jesus, auf eine Hauswand gesprayt. Solche Bilder bilden in diesem Jahr die Kreuzwegstationen in Düsseldorf.Foto: Jugendkreuzweg-online.de

Düsseldorf (evdus). Als Passionszeit bezeichnet man im christlichen Kirchenjahr die Zeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag. Sie erinnert an die Leidenszeit Jesu, die gemäß biblischer Überlieferung zur Hinrichtung am Kreuz führte. In vielen Kirchengemeinden werden in dieser Zeit Fastenaktionen und Passionsandachten angeboten.

Hier einige Beispiele:

„Eine halbe Stunde Ruhe und Gedankenanstoß“

Zu Abendgebeten in der Passionszeit und Ostern lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wersten ab Aschermittwoch, 14. Februar, bis 4. April jeweils mittwochs in der Krypta der Stephanuskirche, Wiesdorfer Straße 21, Wersten, ein.

Die Besucherinnen und Besucher können für je eine halbe Stunde mit einem Psalm, einem Bibeltext und einem Gedankenanstoß zusammen kommen und in Gebet und Ruhe eintauchen.

Beginn ist jeweils um 19 Uhr. 

„Was bedeutet der Leidensweg Jesu für uns heute?“

„In der Passionszeit ab Aschermittwoch, 14. Februar bis 28. März, treffen wir uns zu wöchentlichen Passionsandachten, um des Leidensweges Jesu und seiner Bedeutung für uns zu gedenken“, sagt Pfarrer Florian Specht von der Evangelischen Kirchengemeinde Benrath.

Jung und Alt treffen sich zur „Frühschicht“ vor Schule, Arbeit und Beruf um 6.30 Uhr zu jeweils einer 15-minütigen Kurzandacht in der Kapelle der Dankeskirche Weststraße 26, Benrath. Für die musikalische Begleitung sorgt Kirchenmusikerin Silvia Hanraths.

Anschließend können die Teilnehmenden zu einem kleinen Frühstück und einer Tasse Kaffee noch beisammen bleiben. 

Fastenaktion „7 Woche Ohne“ in Eller

„Zeig dich! Sieben Woche ohne Kneifen“, so lautet das Motto der evangelischen Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ für 2018.

Ab Aschermittwoch, 14. Februar, trifft sich in der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde sieben Wochen lang eine ökumenische Fastengruppe jeweils mittwochs um 20 Uhr im Gemeindezentrum an der Schlosskirche, Schlossallee 8, Eller.

„Wir möchten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam darüber nachdenken, was passiert, wenn wir alle mal das Visier hochklappen, uns nicht verstecken, stillhalten, uns auf Rede und Gegenrede einlassen, Mitgefühl zeigen - eben nicht kneifen“, sagt Kerstin Pech von der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde, die gemeinsam mit Diakon Michael Inden die Gruppe leitet.

Die Fastenzeit ist für Christen ein Zeitraum des Nachdenkens über die eigene Existenz. In Zeiten populistischer Schmäh-Kampagnen und der Ausgrenzung von Minderheiten sollten sich der Botschaft Jesu Christi zugewandte Menschen nicht verstecken und wegducken.

Zu der Aktion „7 Wochen Ohne“ in Eller können sich Interessierte im Gemeindebüro an der Schlosskirche, Schlossallee 8 sowie bei Kerstin Pech unter kerstin.pech@evdus.de anmelden.

Außerdem ist über diese Adressen auch ein Fastenkalender „Zeig dich! Sieben Woche ohne Kneifen“ mit Denkanstößen in Texten und Bildern zur Fastenzeit vom 14. Februar bis 2. April zum Preis von 10.90 Euro erhältlich.

„Zeig dich! Sieben Woche ohne Kneifen“

 „Zeig dich! Sieben Woche ohne Kneifen“, so lautet das Motto der evangelischen Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ für 2018.

Ab Donnerstag, 15. Februar, lädt die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde zu wöchentlichen Treffen in der Fastenzeit bis 22. März ein. Pfarrerin Elisabeth Schwab und Pfarrerin Natalie Broich möchten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch kommen über das Mut haben, für etwas einstehen, sich zu zeigen.

Die Fasten- und Passionszeit ist für Christen ein Zeitraum des Nachdenkens über die eigene Existenz. In Zeiten populistischer Schmäh-Kampagnen und der Ausgrenzung von Minderheiten sollten sich der Botschaft Jesu Christi zugewandte Menschen nicht verstecken und wegducken.

Die Treffen finden jeweils donnerstags um 19 Uhr in der Matthäikirche, Lindemannstraße 70, Düsseltal, statt.  

„Selig seid ihr, die ihr jetzt weint“

Im Leben eines jeden Menschen finden sich Passionserfahrungen. Tränen sind Zeugnisse davon. „Tränen“ sind das Thema in vier Andachten in der Passionszeit. Die erste Passionsandacht der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde findet am Freitag, 16. Februar, in der evangelischen Bruderkirche, Johannes-Weyer-Straße 7, Bilk, statt.

Tränen drücken viel mehr aus. Sie können Anteilnahme zeigen. Tränen werden vor Wut geweint, in der Trauer und Verzweiflung, aber auch aus Erleichterung. Im Lukasevangelium in Jesu Feldrede heißt es: „Selig seid ihr, die ihr jetzt weint“.

Die Andachtstermine in der Passionszeit sind jeweils freitags 16. und 23. Februar, 2., 9., 16. und 23. März jeweils um 19 Uhr.

Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch bei einer Tasse Tee.

Ökumenischer Kreuzweg mit Street Art-Fotos

Ein Kreuz wird von zwei Personen von Station zu Station getragen – dem Kreuzweg Jesu gleich. Der diesjährige Ökumenische Kreuzweg am Freitag, 16. Februar, beginnt in der evangelischen Anbetungskirche in Hassels, Hasseler Straße 71, Hassels/Reisholz.

Weiter führt der Weg über die katholische St. Antoniuskirche in Hassels, das Ernst-Lange-Haus der Diakonie in Hassels-Nord hin zur griechisch-orthodoxen Kirche, Am Schönenkamp.

„Wir haben Bilder und Texte vom ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2018 unter dem Titel ‚#bei mir‘ für vier Stationen an den jeweiligen Standorten in Hassels und Reisholz ausgewählt, um uns dem Leidensweg Jesu zu stellen, ihn und heutige Situationen zu bedenken“, sagt Pfarrer Hartmut Wölk von der Evangelischen Klarenbach-Kirchengemeinde.

Der Titel „#beimir“ soll ausdrücken, dass Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene, sich auf die Menschen in ihrer Individualität einlässt: „Er ist #beimir“.

Vor 2000 Jahren ging Jesus auf seinem Weg mit dem Kreuz. Der moderne Kreuzweg „#beimir“ erzählt die Passion Jesu als Teil von Lebenssituationen in der heutigen Welt mit verfremdeten und gesprayten Fotografien.

Ein Foto zeigt Jesus mit der Dornenkrone an eine Wand gesprayt. Auf einem anderen Bild ist ein orange-rotes Kreuz mit Grablichtern davor in einer

U-Bahn-Station zu sehen. Menschen gehen achtlos vorüber.

Der Ökumenische Kreuzweg in Düsseldorf ist eine Gemeinschaftsaktion der Altkatholischen Gemeinde Düsseldorf, der Evangelischen Kirchengemeinde Benrath sowie der Evangelischen Klarenbach-Kirchengemeinde, der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde und der katholischen Kirchen St.Antonius und St.Elisabeth in Hassels und Reisholz.

Beginn ist um 18 Uhr an der Anbetungskirche, Hasseler Straße 71. 

Ökumenische Passionsandacht in der Johanneskirche

Die ökumenische Andacht des Erzbischofs des Erzbistums Köln und des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in der Düsseldorfer Johanneskirche zu Beginn der Passionszeit am Vorabend des Sonntags Invokavit ist eine bewährte ökumenische Tradition. Auch in diesem Jahr laden Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und Präses Manfred Rekowski am Samstag, 17. Februar, dazu ein.

„Die Fasten- und Passionszeit ist eine Zeit der Umkehr und Besinnung. In einer Gesellschaft, die vom Zwang zur stetigen Veränderung geprägt ist, sind Momente der Vergewisserung wichtiger denn je“, heißt es in der Einladung. „Die Dynamik der Globalisierung hält uns in Atem. Es gibt kaum mehr Raum für das Bewusstsein zum Verzicht.“

Die Andacht steht unter dem Motto: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ Präses Rekowski sagt dazu: „Das Wort Jesu aus dem Johannesevangelium befreit uns, loslassen zu können und uns vertrauensvoll – auch im Sterben – dem verheißenen neuen Leben bei Gott zu überlassen.“

Die Ökumenische Passionsandacht mit Kardinal Woelki und Präses Rekowski beginnt am Samstag, 17. Februar, um 19 Uhr in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, in der Stadtmitte.

Superintendentin Henrike Tetz und der katholische Stadtdechant halten Lesungen. Die musikalische Gestaltung hat Johanneskantor Wolfgang Abendroth. 

Ökumenische Fastenpredigten

In den ökumenischen Fastenpredigten der Evangelischen Oster-Kirchengemeinde ab Sonntag, 18. Februar, unter der Überschrift „Zeugen der Passion“ stehen die vier Evangelisten Johannes, Matthäus, Lukas und Markus sowie der Apostel Paulus im Mittelpunkt.

Jeweils sonntags am 18. und 25. Februar sowie am 4., 11. und 18. März findet eine Fastenpredigt in der evangelischen Trinitatiskirche, Eitelstraße 23, Oberrath, statt.

Pfarrer Uwe Hackbarth-Schloer nimmt am 18. Februar den Evangelisten Johannes in den Blick. Am 25. Februar beschäftigt sich Pfarrer Karl-Hans Sülzenfuß mit Matthäus und am 4. März steht Lukas in einer Predigt von Pfarrer im Ruhestand Ernst-Jürgen Albrecht im Zentrum. Am 11. März geht es um den Evangelisten Markus bei Pastoralreferent Georg Wiesemann und in der letzten Passionspredigt am 18. März widmet sich Pfarrer Dietmar Redeker dem Apostel Paulus in seiner Predigt.

Beginn ist jeweils um 18 Uhr. 

Gottesdienst für Ausgeschlafene

„Kommt drauf an“ heißt das Motto des nächsten Gottesdienstes für Ausgeschlafene am Sonntagabend, 18. Februar, im evangelischen Paul-Gerhardt-Haus, Heerdter Landstraße 30, Heerdt.

Er greift diesmal einen Impuls der evangelischen Fastenaktion: „Zeig dich! - Sieben Woche Ohne Kneifen“ auf. Sie beginnt am Aschermittwoch und wird in der evangelischen Gemeinde Heerdt mit einer Ausstellung im Kirchraum begleitet. Zu jeder Themenwoche gibt es ein besonderes Objekt. In der ersten Woche heißt es: Gott zeigt sich. „Gottes-Begegnungen sind oft eigenartig“, sagt der Heerdter Pfarrer Jörg Jerzembeck-Kuhlmann. „Da zeigt sich Gott an ungewöhnlichen Orten und manchmal auch zu ganz unmöglichen Zeiten. Aber Gott zeigt sich - irgendwie, irgendwem. Und Menschen haben da ganz unterschiedliche Gottes-Erfahrungen. Dem sind auch unsere Konfirmanden nachgegangen und haben das erste Objekt: ‚Gott zeigt sich‘ nach ihren Vorstellungen und mit ihren Ideen gestaltet.“

Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Jörg Jerzembeck-Kuhlmann (Liturg, Prediger) sowie Diana Yayla (Piano) und Theda Hönig (Querflöte). Beginn ist um 18 Uhr.

Passionsandachten in Kaiserswerth

„Ave crux spes unica“, übersetzt: „Sei gegrüßt, Kreuz, unsere einzige Hoffnung“, unter dieser Überschrift stehen die Passionsandachten in der Passionszeit ab Donnerstag, 22. Februar, in der evangelischen Stadtkirche Kaiserswerth, Fliedner Straße 12, Kaiserswerth.

Die Passionsandachten in diesem Jahr rücken das Kreuz in den Mittelpunkt – das wichtigste, deutlichste und langlebigste Signum des christlichen Glaubens. In verschiedenen charakteristischen Formen ist das Kreuz seit der Antike dargestellt worden, besungen und verehrt, gedeutet und gestaltet. Liturgie und Kunstgeschichte sind ebenso wie Frömmigkeit und die weltliche Symbolsprache ohne das Kreuzeszeichen, das ursprünglich ein Skandal war (vgl.1.Korinther 1,18), nicht zu denken. Bildliche, sprachliche und rituelle Ausformungen der Zentralstelle, die das Kreuz für uns Christen einnimmt, werden wir betrachten, bedenken und berühren“, sagt Pfarrer Jonas Marquardt von der Evangelischen Kirchengemeinde Kaiserswerth zu den diesjährigen Passionsandachten.

Die Passionsandachten finden jeweils donnerstags am 22. Februar sowie am 1., 8., 15. und 22. März jeweils um 18.30 Uhr in der Stadtkirche Kaiserswerth, Fliedner Straße 12, statt. 

Frauen fasten in der Passionszeit sieben Tage

Jedes Jahr in der Passionszeit finden sich Frauen in der Evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim zu einer Fastengruppe zusammen.

Zu einem offenen Informationsabend rund um die Heilfastentage, die unter dem Motto „Zeig dich! Sieben Wochen ohne kneifen“ das Thema Mut und Selbstvertrauen der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ der evangelischen Kirche 2018 aufgreifen, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Gerresheim am Montag, 26. Februar, um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum der Gustav-Adolf-Kirche, Hardenbergstraße 3, Gerresheim, ein.

Danach können sich die Teilnehmerinnen entscheiden, ob sie zwischen dem 15. März und 21. März gemeinsam für sieben Tage fasten möchten.

Nach drei „Entlastungstagen“ mit viel Gemüse, Säften und Obst beginnen die Frauen mit dem ersten Vollfastentag. Bei regelmäßigen Abendtreffen im Gemeindezentrum der Gustav-Adolf-Kirche tauscht sich die Gruppe über ihre Erfahrungen mit dem Nahrungsverzicht aus und lässt sich von Fragen der Fastenaktion leiten wie zum Beispiel: „Wie kann ich für meine Standpunkte einstehen? Und wie kann ich in meinem Leben umsetzen, was ich als notwendig erkannt habe?“

Ein Gottesdienst rund ums Fasten und das gemeinsame Fastenbrechen sowie Aufbautage vom 22. März bis 25. März mit meditativem Tanz im Haus der Stille in Rengsdorf runden die Fastenaktion der Evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim ab.

Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es bei Renate Dellschaft unter der Düsseldorfer Rufnummer 0211. 28 56 77.

„Singen gegen das Leid“

 „Singen gegen das Leid“ – so lautet das Thema der diesjährigen ökumenischen Passionsvespern in der Altstadt.

Am Mittwoch, 28. Februar, predigt Pater Wolfgang Sieffert OP über das Lied „Holz auf Jesu Schulter“ in der evangelischen Neanderkirche, Bolkerstraße 36.

„Die Passionslieder, die wir in unseren Gesangbüchern finden, sind immer auch Zeugen ihrer je eigene Entstehungszeit. Ihre Musik und ihre Texte verbanden das Leid Jesu mit dem Leid der Welt und bleiben so bis heute eine Stimme der Hoffnung inmitten von Katastrophen und Konflikten.

In diesem Jahr widmen sich die Ökumenischen Passionsvespern vier solcher Lieder“, sagt Pfarrerin Antje Brunotte von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte.

Die Vespern finden immer mittwochs um 19 Uhr statt, dauern etwa 45 Minuten und enthalten die Tradition des Psalmodierens, Lieder, Gebete und eine kurze Predigt. Musikalisch werden sie begleitet von den Kirchenmusikern aus St. Andreas und der Neanderkirche.

Weitere Termine sind der 7.März in der St. Andreaskirche, Andreasstraße 1. Dann predigt Pfarrer Dirk Holthaus über das Lied „Wir danken dir, Herr Jesu Christ“. Am

14. März, predigt Pater Elias H. Füllenbach OP in der Neanderkirche über das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ und am 31.März hält Pfarrerin Antje Brunotte eine Predigt über das Lied „Das Kreuz ist aufgerichtet“ in der St. Andreaskirche. 

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen in der Passionszeit finden Interessierte auf der Homepage von „evangelisch in Düsseldorf“ unter www.evdus.de.