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Hören im Kirchraum

Die Schwerhörigenseelsorge informiert über Induktionsanlagen

Pfarrer Josef Groß informiert über Induktionsanlagen in Düsseldorfer Kirchen. Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf (evdus). Kirchen sind manches Mal akustisch schwierige Räume. Sind sie groß, hallt die Predigt in den Raum. Sind sie klein, kann es passieren, dass man genau hinhören muss, um etwas zu verstehen. Gerade für Menschen, die auf ein Hörgerät angewiesen sind, kann die Akustik eines Kirchraums das Hören beinträchtigen. Doch in vielen Kirchen der Landeshauptstadt gibt es Induktionsanlagen.

Der Düsseldorfer Pfarrer Josef Groß hat jetzt eine kommentierte Übersicht über Induktionsanlagen in den Kirchen der Landeshauptstadt zusammengestellt. Die ist im Internet unter schwerhoerigenseelsorge.evdus.de (ohne www.) abzurufen. Die Liste ist ein gutes Planungsmittel, wenn Hörgeräteträger zum Beispiel den Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes planen. Auf der Internetseite der evangelischen Schwerhörigenseelsorge gibt es auch Hördateien, die vorführen, wie man mit und wie man ohne Induktion hört. Außerdem gibt es eine Reihe von Informationen zum Hören im Kirchraum.

Induktionsanlagen erleichtern den Trägerinnen und Trägern von Hörgeräten das Zuhören. Dabei muss ein Hörgerät eine Telefonspule besitzen und auf die entsprechende Stellung eingestellt sein. Rund 85 Prozent der Hörgeräte besitzen eine solche Einstellung. Manchmal muss allerdings ein Hörgeräteakustiker das Gerät entsprechend aktivieren. Das kann ohne großen Aufwand geschehen. (20.12.17)