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Highlights des düsseldorf festivals 2019

Johanneskirche mit Liebesdramen und Wiegenliedern dabei

Ab sofort gibt es Tickets zu allen Veranstaltungen unter Ticket-Hotline 0211.82 82 66 22 und Informationen zum Programm des düsseldorf festival! im Internet unter www.duesseldorf-festival.de

Blockflötistin Dorothee Oberlinger ist am 16. September in der Johanneskirche zu Gast. Foto: Johannes Ritter

Düsseldorf (evdus). Musik, Tanz und Neuer Zirkus heißt es wieder beim düsseldorf festival! 2019 vom 11. September bis 30. September in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Abermals bietet das Festival Produktionen eine Bühne, die Grenzlinien zwischen den Kunstformen überschreiten und neue Mixturen kreieren. Viele der Gäste des Festivals sind international gefeierte Künstler, die hierzulande zum ersten Mal zu erleben sind. Unter den elf Glanzlichtern des Programms finden sich fünf Deutschlandpremieren und eine NRW-Premiere.

Johanneskirche: Round Midnight

An der Nacht mit ihrer Ambivalenz hat sich die künstlerische Fantasie zu allen Zeiten entzündet. Dorothee Oberlinger, Blockflötistin von Weltruf, fasst die vielen Facetten nächtlicher Stunden musikalisch am Montag, 16. September, in der evangelischen Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, zusammen.

Werke von Vivaldi, Biber, Bach und Lully, sefardische Wiegenlieder, Motetten und Serenaden erzählen von rauschenden Festen und Liebesdramen, von Sehnsüchten, Gespenstern und der Heiligsten aller Nächte, um „Round Midnight“ mit dem gleichnamigen Jazzstandard von Thelonious Monk zu enden.

Für ihre Reise durch die Dunkelheit hat Oberlinger erneut die Sonatori de la Gioiosa Marca als Spezialisten für das venezianische Repertoire eingeladen.

Wort-Musik-Collage um Schumanns Krankenakte

Ein weiteres Highlight ist zum Beispiel eine Wort-Musik-Collage rund um den Komponisten Robert Schumann am Sonntag, 15. September, im Theaterzelt am Burgplatz. Matthias Brandt und Jens Thomas widmen sich seiner Krankenakte , die die Basis zu Peter Härtlings Roman „Schumanns Schatten“ war und ebenso Inspiration für die Künstler Brandt und Thomas.

Deutschlandpremiere: Herzschlagbeschleuniger

Was können wir aushalten? Wieviel Gewicht können wir tragen? Wem können wir vertrauen? Das klingt nach existentiellen Fragen – die Regisseur Yaron Lifschitz und seine international gefeierte Compagnie Circa aus dem australischen Brisbane allerdings mit dem für sie typischen Esprit spritzig und voller Humor am Freitag, 20. September, im Theaterzelt am Burgplatz beantworten.

Dabei entwickeln die Performer zu einem furiosen musikalischen Mix eine rasante Geschwindigkeit, die den Herzschlag beschleunigt. Sie gehen wagemutig an ihre Grenzen, nutzen ihr Gegenüber als Sprungbrett, verknoten sich ineinander, springen tollkühn in die Höhe, lassen sich fallen und wagen lachend das scheinbar Unmögliche – denn sie werden im Wortsinn aufgefangen.