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Gemeinsam in die Zukunft

Evangelische Luther-Kirchengemeinde gestaltet mit Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft Quartier an der Johannes-Weyer-Straße in Bilk neu


Abschiedsgottesdienst am 5. Januar in der Bruderkirche. Auf dem Gelände an der Johannes-Weyer-Straße entstehen Wohnungen und eine Kindertagesstätte- Foto: Thomas Götz  

Bilk (evdus). Im Zuge des Prozesses „Zukunft Kirche 2030“, der zu einer Konzentration auf jeweils nur ein Zentrum für jede evangelische Kirchengemeinde in Düsseldorf bis zum Jahr 2030 führen soll, trennt sich die Evangelische Luther-Kirchengemeinde von der Bruderkirche an der Johannes-Weyer-Straße 7 und macht die Lutherkirche samt Gemeindehaus zu ihrem Hauptstandort an der Kopernikusstraße 9.

„Am 5. Januar findet um 10 Uhr ein Zentralgottesdienst in der Bruderkirche statt. In diesem Gottesdienst werden wir uns feierlich von der bereits im Juli 2018 entwidmeten Kirche verabschieden. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir alle Gemeindeglieder in den Gemeindesaal ein. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer Heinrich Fucks, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf“, sagt Pfarrer Ralf Breitkreutz von der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde.

Neue Wohnungen und eine Kindertagesstätte

Gemeinsam mit der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) plant die Evangelische Luther-Kirchengemeinde eine Neubebauung des rund 6000 Quadratmeter großen Grundstücks an der Johannes-Weyer-Straße in der Nähe des Universitätsklinikums Düsseldorf. Das Areal wird auch zukünftig einen sozialen und kirchlichen Charakter haben: Die Diakonie wird auf dem Grundstück eine Kindertagesstätte betreiben, die Kirchengemeinde will auch weiterhin ein Angebot für das benachbarte Seniorenzentrum „Katharina-von-Bora-Haus“ und interessierte Nachbarn bereit halten. Neben den rund 60 Wohnungen der DWG eG sind zusätzliche zehn barrierefreie Wohnungen geplant für Erwachsene mit Behinderung, die durch die Mönchengladbacher Stiftung Hephata betreut werden.

30 Prozent der Wohnungen erhalten eine öffentliche Förderung und sind so mit einer Kaltmiete von rund sieben Euro pro Quadratmeter auch für künftige Bewohnerinnen und Bewohner mit geringem Einkommen bezahlbar.