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Frühjahrssynode 2021 

Impulse für die Kirche der Zukunft

Frühjahrssynode tagte am 23. April ab 18:00 Uhr und am 24. April ab 9:00 Uhr digital

Superintendent Heinrich Fucks eröffnete am Freitag, 23. April, die digitale Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf. Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf (evdus). Die Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf tagte digital am 23. und 24. April. Unter der Überschrift „Die Pandemie als Chance und Last“ berichteten Vertreterinnen und Vertreter der 17 Kirchengemeinden des Kirchenkreises, wie sie mit den Auswirkungen von Corona umgehen und welche Erfahrungen sie zum Beispiel mit Online-Gottesdienst-Formaten oder Seelsorgegesprächen beim Spaziergang gesammelt haben.

Zum Tagesordnungspunkt „zukunft kirche 2.0“ hatte der Kirchenkreis Dr. Steffen Schramm als Referenten eingeladen. Schramm ist Pfarrer und Leiter des Fort-und Weiterbildungsinstituts der Pfälzischen Landeskirche und Mitautor des Buches „Gemeinde geht weiter - Theorie und Praxisimpulse für kirchliche Leitungskräfte“. In einem Impulsvortrag zeigte er auf, welche Schritte nötig sind, um als Kirche angesichts einer sich verändernden Kultur-und Lebenswelt gut auf die Bedürfnisse der Menschen im jeweils eigenen Gemeindebezirk reagieren zu können.

Außerdem ging es um „United4Rescue“, ein breites Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Die evangelische jugend düsseldorf (ejd) ist dem Bündnis beigetreten und setzt sich damit für die Rettung von Menschen im Mittelmeer und eine humane Grenzpolitik der Europäischen Union ein. Die ejd bat den Kirchenkreis auf der Synode, sich ebenfalls „United4Rescue“ anzuschließen.

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium eines Kirchenkreises. Ihre Mitglieder sind Pfarrer und Pfarrerinnen sowie die Gemeindeältesten, die von den Presbyterien (Leitungsorgane der einzelnen Kirchengemeinden) der in einem Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden entsandt werden. Auch sitzen in der Synode Fachvertreter:innen der verschiedenen Dienste und Aufgabenbereiche des Kirchenkreises. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein.