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Fest für Frieden, Freiheit und Demokratie

Am 1. September im Ehrenhof in Düsseldorf

Informationen zum Fest für Frieden, Freiheit und Demokratie am 1. September gibt es bei Volker Neupert per Mail unter Demokratiefest@evdus.de und telefonisch unter 0211. 95 75 77 94.

Die Veranstalter des Demokratiefestes: von links Volker Neupert von Respekt und Mut, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Sigrid Wolf, Sprecherin des Düsseldorfer Appell. Foto: ues

Düsseldorf (evdus). Zu einem bunten Fest für Frieden, Freiheit und Demokratie mit einem anregend-unterhaltsamen Bühnenprogramm laden am Sonntag, 1. September, der Düsseldorfer Appell gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und die Landeshauptstadt Düsseldorf in den Ehrenhof ein.

Am Abend zuvor, Samstag, 31. August, feiern die Kirchen einen ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr in der Neanderkirche in der Altstadt an der Bolkerstraße 36.

Das Jahr 2019 ist in mehrfacher Hinsicht eng mit der Demokratiegeschichte verbunden. Es jährt sich zum 100. Mal die Weimarer Verfassung und zum 80. Mal der Beginn des Zweiten Weltkrieges. Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt und vor 30 Jahren fiel nach der friedlichen Revolution die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland.

„Die Demokratie ist immer wieder zu verteidigen“

„Der Anlass des Festes liegt mir persönlich sehr am Herzen. Es ist nicht selbstverständlich, in Frieden und Freundschaft mit unseren Nachbarn leben zu können. Am Festwochenende tagt in Düsseldorf auch die internationale Bürgermeisterkonferenz. In allen großen Metropolen gilt es, die Demokratie immer wieder zu verteidigen und Anfeindungen entgegen zu treten“, sagt Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der gemeinsam mit Leoluca Orlando, Bürgermeister der Partnerstadt Palermo, die Schirmherrschaft des Festes übernommen hat.

Fest für eine weltoffene, solidarische Gesellschaft

Die Rechtspopulisten in Europa gewinnen an Stärke. Darum sei es wichtig, am 1. September, dem weltweiten Antikriegstag, ein Zeichen zu setzen für eine weltoffene, freie und solidarische Gesellschaft und humanitäre Werte in den Mittelpunkt zu stellen, sagt Sigrid Wolf, Regionalgeschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land und Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Düsseldorf. Sie ist Sprecherin des Düsseldorfer Appell, einem vor über 25 Jahren gegründeten überparteilichen und bürgerschaftlichen Bündnisses gegen Rassismus, Extremismus und Antisemitismus.

Volker Neupert, Koordinator der jährlich erscheinenden Beiträge zur interkulturellen Verständigung „Respekt und Mut“, gibt schon einmal einen Vorgeschmack auf das Programm im Ehrenhof am 1. September.

„Achse der Demokratie“ im Ehrenhof

Auf der „Achse der Demokratie“ im Ehrenhof präsentieren sich rund 50 Institutionen und Verbände mit Aktions-und Infoständen von Amnesty International über einen Mitmachzirkus mit Einradschule und Jonglage, einer Brotschmieraktion vom „Netz gegen Armut“ bis zu den Stadtbüchereien mit einem digitalen Pressekiosk.

Auf der Bühne: Kabarett, Talk und Gesang

Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Bühne im Ehrenhof zum Beispiel auf Auszüge aus dem neuen Programm „Quickies. Schnelle Nummern zur Lage der Nation“ des Düsseldorfer Kom(m)ödchens und auf das Frauenttrio „Cool Cats“ mit Musik der 20er bis 50er Jahre freuen. Ben Salomo bringt Rapsongs und „Kopfecho“ Punkrock auf die Bühne. Das Düsseldorfer Schauspielhaus ist mit „Grundgesetzlichem“ vertreten. Außerdem gibt es verschiedene Talkrunden zum Festthema „Frieden, Freiheit und Demokratie“. Unter den Talkgästen sind Superintendent Heinrich Fucks vom Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Gesellschaft.

Ulrike Paas