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Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz für 2020 vor - Spenden aus Düsseldorf

 Großes Vertrauen in Brot für die Welt

Brot für die Welt freut sich über Ihre Spende für Menschen in Not.

Spendenkonto: Brot für die Welt IBAN: DE10100610060500500500 BIC: GENODED1KDB Bank für Kirche und Diakonie

Düsseldorferinnen und Düsseldorfer spendeten im vergangenen Jahr... an Brot für die Welt. Foto: BFDW

Düsseldorf (evdus). Brot für die Welt, das Hilfswerk der evangelischen Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland, hat im vergangenen Jahr 282.471 Euro Spenden aus Düsseldorf erhalten. 2019 gingen 278.000 Euro an Brot für die Welt.Zusätzlich wurden in Düsseldorf 2020 durch Kollekten an Ostern und Heiligabend in den Gottesdiensten rund 107.862 Euro für das Evangelische Hilfswerk gesammelt.

Über das gute Spendenergebnis sagt Pfarrer Heinrich Fucks, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises:

Gutes Spendenergebnis in 2020

„Ich freue mich sehr, dass Brot für die Welt in Düsseldorf einen guten Namen hat. Die 390.333 Euro Spenden sind zweierlei – sie bringen den dringenden Wunsch vieler Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zum Ausdruck, dass die Lebensverhältnisse aller Menschen weltweit besser werden müssen und sollen. Sie zeigen dazu das Vertrauen der Spenderinnen und Spender in die Arbeit von Brot für die Welt. Den Spenderinnen und Spendern danke ich herzlich“, sagt Pfarrer Heinrich Fucks, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 76,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 12,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2019: 64,4 Mio. Euro).

Das gute Ergebnis erklärt sich auch daraus, dass in das Jahresergebnis 2020 die Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 eingeflossen sind. Die aufgrund der Corona-Auflagen deutlich eingeschränkten Gottesdienstbesuche und damit deutlich geringer ausfallenden Kollekten vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit 2020 werden sich erst im Jahresergebnis 2021 niederschlagen. Hier zeichnen sich bereits jetzt erhebliche Einbußen ab.

Aufklärungsprogramme über Covid 19 und Hygienemaßnahmen gestartet

In der Projektarbeit konnten im vergangenen Jahr 669 Projekte neu bewilligt werden, davon mit 240 die meisten auf dem afrikanischen Kontinent. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen und die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken. In der Pandemie haben zudem viele Projektpartner ihre Maßnahmen coronabedingt angepasst. Sie haben Aufklärungsprogramme über Covid 19 und Hygienemaßnahmen gestartet.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2020 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Drittmittel, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 322,8 Millionen Euro zur Verfügung, das waren gut zehn Millionen Euro mehr als 2019 (312,6 Mio. Euro). 

Über 90 Prozent der Spenden für Projekte eingesetzt

Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 268,4 Millionen Euro (90,6 Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 9,4 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen mehr als 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern.