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Erinnerung an Martin-Luther-King

Predigtreihe zum 50. Todestag

Ab 15. April: Predigtreihe in der Neanderkirche, Bolkerstraße 36, jeweils sonntags um 11 Uhr

Martin-Luther-King war das bekannteste Gesicht der damaligen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Foto: epd-bild/Keystone

Altstadt (evdus). An den US-amerikanischen Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin-Luther-King erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte ab 15. April mit einer Predigtreihe. King, der vor 50 Jahren, am 4. April 1968, in Memphis erschossen wurde, gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit.

Im Dezember 1955 hat sich Rosa Parks geweigert, im Bus ihren Sitzplatz zu verlassen und einen für Schwarze vorgesehenen Platz einzunehmen. Ein Busboykott folgte. Es war der Beginn einer breiten afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten der USA, um die Rassentrennung zu beenden. Pfarrer Martin Luther King war das bekannteste Gesicht dieser Bewegung. 

„Ich habe einen Traum“

„‘I have a dream‘ (Ich habe einen Traum) – Martin Luther Kings Traum vom Miteinander in aller Verschiedenheit, von dem er in einer seinen berühmten Reden sprach, hat das 20. Jahrhundert geprägt und bleibt uns im 21. Jahrhundert ein bleibender Auftrag“, sagt Pfarrerin Antje Brunotte, die gemeinsam mit ihren Kollegen die Predigtreihe gestaltet.

Am Sonntag, 15. April, steht der Mut im Zentrum des Gottesdienstes zum Auftakt der Predigtreihe. Pfarrer Stephan Scherf hält die Predigt.

„Macht mit uns, was ihr wollt, wir werden euch dennoch lieben“, sagte King einmal. Um die Liebe geht es am Sonntag, 22. April, mit Pfarrer Dirk Holthaus im zweiten Gottesdienst der Predigtreihe.

Und unter der Überschrift „Kampf“ beleuchtet Pfarrerin Antje Brunotte den Satz Martin Luther Kings „Der Gerechte in seiner Niederlage ist stärker als der Böse in seinem Triumph“ zum Abschluss der Predigtreihe im Gottesdienst am Sonntag, 29. April.

Beginn ist jeweils um 11 Uhr.