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Einsatz für die Seenotrettung im Mittelmeer

Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf tritt Bündnis „United4Rescue“ bei

Informationen zur Arbeit des Bündnisses zur Seenotrettung gibt es unter www.united4rescue.com.

Sie haben überlebt und wurden gerettet. Foto: Sea Watch Mediateam (Sea-Watch e.V.), Chris Grodotzi
Rettungsaktion auf dem Mittelmeer. Foto: Sea Watch Mediateam (Sea-Watch e.V.), Chris Grodotzki
Die Retter sind in Sicht. Foto: Sea Watch Mediateam (Sea-Watch e.V.), Chris Grodotzki

    Düsseldorf (evdus). Seit Jahren reißen die Schlagzeilen vom Sterben von Geflüchteten bei der Überquerung des Mittelmeers nach Europa nicht ab.

    Das Aktionsbündnis „United4Rescue“ mit mittlerweile hunderten Organisationen sammelt Spenden für die zivile Rettung von Menschen im Mittelmeer und stellt vier zentrale Forderungen an die europäische und deutsche Politik: Pflicht zur Seenotrettung, keine Kriminalisierung, faire Asylverfahren und „sichere Häfen“ ermöglichen.

    Nachdem die evangelische jugend düsseldorf dem Bündnis „United4Rescue“ Anfang des Jahres beigetreten ist, hat jetzt auch der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf eine Beitrittserklärung unterschrieben und empfiehlt auch seinen Gemeinden, sich dem Bündnis zur Seenotrettung anzuschließen.

    „Menschen, die sich in zerbrechlichen Booten auf das Mittelmeer wagen, haben Not und Tod im Rücken. Sie riskieren ihr Leben, um ihr Leben zu retten. Diese Menschen vor den Küsten Europas sterben zu lassen, ist keine Option für alle, die einen klaren Verstand und ein Herz im Leib haben. Darum ist der Kirchenkreis Düsseldorf dem Aktionsbündnis United4Rescue beigetreten“, sagt Pfarrer Dr. Martin Fricke, Synodalassessor im Kirchenkreis Düsseldorf.

    „Je mehr Menschen und Organisationen aus unterschiedlichen Ecken der Gesellschaft sich gemeinsam für Seenotrettung einsetzen, desto eher kann die Katastrophe des täglichen Ertrinkens beendet werden. Solange Fluchtursachen nicht bekämpft werden können und staatliche Seenotrettung fehlt, ist es unsere humanitäre Pflicht, Menschen zu helfen“, heißt es in einer Erklärung von „United4Rescue“.