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Ehrenamt am Flughafen

Airportseelsorge nahm 13 Seelsorgende auf

Pfarrerin Barbara Schwahn  (ganz links)und Stadtdechant Ulrich Hennes (rechts) haben 13 neue Seelsorgende in die Seelsorge am Düsseldorfer Flughafen eingeführt. Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf (evdus). Dreizehn neue ehrenamtlich Mitarbeitende hat die ökumenische Flughafenseelsorge in Düsseldorf jetzt aufgenommen. Sie sind feierlich in ihr Ehrenamt in einem Gottesdienst in der Berger Kirche in der Altstadt eingeführt worden.

In ihren Dienst wurden die 13 von Pfarrerin Dr. Barbara Schwahn, Leiterin der Abteilung Seelsorge des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf, und dem katholischen Stadtdechanten Monsignore Ulrich Hennes eingeführt.

Sechs Monate lang wurden die neuen Seelsorger ausgebildet. Nun sind sie für die Passagiere des Flughafens da. Besonders in Spitzenzeiten ist das notwendig, wenn die Hektik alle ergreift. Sie sind dann ruhige und besonnene Ansprechpartner und –partnerinnen.

Ihre Einsätze sind vielfältig wie das Leben, sei es dass Angehörige von Verstorbenen zu begleiten sind oder dass Menschen, die einsam sind, Hilfe und offene Ohren brauchen. Und auch das gibt es: manchmal stranden Personen am Flughafen, die keinen Pfennig mehr in der Tasche und ihre Papiere verloren haben. Die Seelsorger nehmen sich der Menschen an. Sie sind für alle da. Neben den 13 gibt es zwei Hauptamtliche – eine evangelische Seelsorgerin und einen katholischen Seelsorger.