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Bürgergutachten startet im Frühjahr 2021

Unter dem Titel "Glaube in der Stadt" wird das Bürgergutachten fortgesetzt 

Glaube in der Stadt: Mit dem Bürgergutachten werden Menschen aus Düsseldorf Vorschläge für die Zukunft von Stadt und Kirche entwickeln. Bild: Hüsch&Hüsch

Vor einem Jahr startete der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf gemeinsam mit dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal (IDPF) das Bürgergutachten. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das Verfahren im letzten Frühjahr nach der großen Kick-Off Veranstaltung im Düsseldorfer Rathaus pausieren. Jetzt wird es mit dem Titel "Glaube in der Stadt" neu aufgenommen

Das Bürgergutachten ist ein Austausch- und Dialogverfahren, in dem Düsseldorfer:innen über die Zukunft von Stadt und Kirche diskutieren und Ideen entwickeln. Es wird um die Sonntagsfrage, Spiritualität und Sinngebung gehen. Aspekte des Städtebaus, Klimawandel, Digitalisierung und Themen, die die Beteiligten auf die Agenda setzen, werden behandelt. 

Neues Konzept enthält digitales Verfahren

Die Corona-Maßnahmen haben noch heute einen enormen Einfluss auf unseren Alltag. Mit einem neu entwickelten Konzept kann das Bürgergutachten sicher durchgeführt werden und wird erstmalig online stattfinden. Das bietet viele neue Chancen und für viele wird es eine Erleichterung sein, im eigenen Zuhause an dem Austausch teilzunehmen. 

Werden alle Teilnehmenden mit dem digitalen Format zurechtkommen? Auch dazu hat sich das Institut Gedanken gemacht. Die Technologie so einfach wie möglich gestaltet und den Teilnehmenden steht jederzeit technische Unterstützung beiseite. 

Schwerpunkte für Stadt- und Kirchenentwicklung

Die Methode der „Planungszelle“ bleibt dabei gleich: In Gruppen à 25 Personen finden Informationen, Arbeitseinheiten und Austausch zu verschiedenen Themen statt. Die erste Phase wird im April 2021 durchgeführt. Verteilt auf vier Planungszellen kommen 100 zufällig ausgewählte Teilnehmende für vier Tage virtuell zusammen. Die zweite Phase ist für Juni 2021 geplant.

Durch Fachleute erhalten sie Einblicke in verschiedene Themen, um sich anschließende darüber auszutauschen. Im nächsten Schritt setzen sie Schwerpunkte, die aus ihrer Sicht für die Stadt- und Kirchenentwicklung wichtig sind. Am Ende des Prozesses wird das Bürgergutachten verfasst, das alle Ergebnisse festhält. Im September 2021 wird es der Evangelischen Kirche überreicht. 

Einladung zur Teilnahme

Durch das Wuppertaler Institut IDPF werden per Zufallsauswahl ab der zweiten Februarwoche rund 4000 Menschen per Brief zur Teilnahme eingeladen. Davon können sich 200 Personen an dem Verfahren beteiligen. 

Ausführliche Informationen gibt es auf der Webseite zum Bürgergutachten: www.wieviel-kirche-braucht-die-stadt.deErgänzend zum Bürgergutachten können Interessierte dort ihre persönlichen Meinungen und Ideen hinterlassen.

Auftaktveranstaltung auf YouTube

Am 12. Februar gab der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf den Startschuss zum Bürgergutachten mit einer digitalen Auftaktveranstaltung, die live auf der Plattform YouTube übertragen wurde. Wer nicht live dazuschalten könnte, kann das Video zur Veranstaltung auf dem YouTube-Kanal von "evangelisch in Düsseldorf"  ansehen. Interessierte hatten die Möglichkeit, während der Veranstaltung Ihre Fragen zu stellen, die von Superintendent Heinrich Fucks, Margarete Preis (Kirchengemeinde Urdenbach), Dirk Sauerborn (Lobby für Demokratie) und Yazgülü Zeybek  vom durchführenden Institut IDPF beantwortet wurden.