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Am Ewigkeitssonntag, 25. November

Gedenken der Verstorbenen

Einen Überblick über alle Gottesdienste am Buß-und Bettag, 21. November, im evangelischen Düsseldorf finden Sie hier.

Am Ewigkeitssonntag gedenken Christen ihrer Verstorbenen auf den Friedhöfen. Foto: Dr. Ulrich Erker-Sonnabend

Düsseldorf (evdus). Der 25. November steht als Ewigkeits- oder Totensonntag im Kalender. Er ist ein Tag zur Erinnerung an die Verstorbenen. An diesem Tag ist es für evangelische Christen üblich, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken.

Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Viele Gemeinden laden an diesem Tag zu musikalisch gestalteten Gottesdiensten und Konzerten ein.

Hier einige Beispiele:

Johannesmesse am Ewigkeitssonntag

Die nächste Johannesmesse, ein evangelischer Abendgottesdienst mit Abendmahl und Vokalensemble unter der Leitung von Wolfgang Abendroth, findet am letzten Sonntag des Kirchenjahres, 25. November, in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, Stadtmitte, statt.

Dieser Sonntag hat drei Namen: Totensonntag heißt er im Volksmund, hoffnungsvoller klingt Ewigkeitssonntag, ein Begriff der Christen, und „Tag des Jüngsten Gerichts“.

„Damals in der Alten Kirche dacht man, dass sich die Menschen anstrengen müssten, um am Ende, wenn sie vor den Schöpfer treten, ein paar Erfolge vorzuweisen haben. – Wenn im Jüngsten Gericht nur Erfolge zählten, was machen wir mit unseren Misserfolgen? Und wie leben wir jetzt bereits mit dem, was daneben gegangen ist? Um das ‚erfolgreiche Scheitern‘ und den 2. Korintherbrief des Apostel Paulus geht es der Johannesmesse“, sagt Pfarrer Dr. Uwe Vetter, der die Predigt hält.

Beginn ist um 18 Uhr.

Requiem von Mozart

Wolfgang Amadeus Mozarts „Fantasie f-moll für Orgel“ und sein Requiem erklingen am Ewigkeitssonntag, 25. November, in der Evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim.

Unter der Leitung von Kantorin Evelin Affolderbach wirken Solisten, die Evangelische Kantorei Gerresheim sowie ein Düsseldorfer Orchester und Klas Lorenz (Orgel) mit.

Beginn ist um 19 Uhr in der Gustav-Adolf-Kirche, Heyestraße 93, Gerresheim.

Der Eintritt beträgt 16 Euro, ermäßigt 12 Euro. Karten können im Vorverkauf im Gemeindebüro Gerresheim, Heyestraße 95, Telefon 0211/ 580 30 10 01 erworben werden. 

Drei Kantaten aus drei Jahrhunderten

Bei einem Kantatenkonzert am Ewigkeitssonntag, 25. November, erklingen die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach aus dem 18. Jahrhundert, „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy aus dem 19. Jahrhundert und Matthias Nagels moderne Kantate „Ich bin vergnügt, erlöst befreit“ aus dem 21. Jahrhundert in der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Julius-Raschdorff-Straße 4, Garath.

Unter der Leitung von Maja Zak wirken die Chöre O-Ton, Vox Humana, Cave Cantum sowie Camerata instrumentale und Solisten mit.

Beginn ist um 17 Uhr. 

Bachs Kreuzstabkantate und Mozarts Große Messe c-Moll

Die „Kreuzstabkantate“ von Johann Sebastian Bach für Bass-Solo (BWV 56) und die „Große Messe c-Moll für Soli, Chor und Orchester (KV 427) von Wolfgang Amadeus Mozart stehen am Ewigkeitssonntag, 25. November, auf dem Programm in der evangelischen Matthäikirche, Lindemannstraße 70, Düsseltal.

Die Leitung hat Kantor Karlfried Haas. Neben der Kantorei und Symphonieorchester an Matthäi wirken die Solisten sind Katharina Leyhe (Sopran), Stephanie Lesch (Mezzosopran) sowie Lothar Blum (Tenor) und Thilo Dahlmann (Bass) mit.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr.

Der Eintritt beträgt 27 Euro / 22 Euro und 14 Euro. Ermäßigte Karten für Düsselpassinhaber und Studenten bis 27 Jahre gibt es zum Preis von 15 Euro und acht Euro.

Karten sind im Vorverkauf unter der Karten-Telefonnummer 0211/991 90 18 und online unter kantorei-an-matthaei.de und an der Abendkasse erhältlich.