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Aktion bis 31. Juli: Lauf' solo in den Sommer!

Walken, laufen, Inliner fahren für Namibia-Corona-Hilfe


Bis zum 31. Juli können Sportbegeisterte mitmachen bei der Aktion „Lauf' solo in den Sommer!". Foto: pixabay.com 

Düsseldorf (evdus). „Zurzeit sind wir alle mehr oder weniger allein unterwegs - in der Kirche, bei der Arbeit und auch beim Sport. Mit unserer Aktion 'Lauf' solo in den Sommer!' möchten wir dazu beitragen, dass viele Einzelne für einen gemeinsamen guten Zweck mitmachen und so eine Gemeinschaft bilden. Gern haben wir dafür eine Idee des Teams 'Kirche laufend dabei' aus Holzminden übernommen und laden zum Einzel-Sportevent ein", sagt Elke Wieja, Dezernentin für Kirche und Sport bei der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Mitmachen ist ganz einfach

Bis zum 31. Juli können Interessierte alleine laufen, walken, Inliner fahren oder im Rollstuhl oder Handbike auf einer Strecke ihrer Wahl ab einem Kilometer. Ab sofort können sich die Läuferinnen und Läufer  mit Vor- und Nachnamen bei Elke Wieja per Mail an elke.wieja@ekir.de anmelden.

Sie erhalten danach eine Anmeldebestätigung, weitere Informationen und eine Startnummer zum Selbstausdrucken. Das Startgeld in Höhe von fünf Euro für die ersten 100 Teilnehmenden spendet die KD-Bank für ein Projekt der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in der Partnerkirche ELCRN  der Evangelischen Kirche im Rheinland in Namibia, die unter den Folgen der Corona Pandemie besonders schwer leiden.

Die Läuferinnen und Läufer oder Familienmitglieder, Freunde und Bekannte werden gebeten, freiwillig einen Euro pro gelaufenen Kilometer zu spenden und so den Corona-Hilfsfonds der VEM zu unterstützen.

Bis zum 3. August können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Ergebnis und gern auch ein Foto von sich selbst auf der Laufstrecke schicken. Es werden fünf Trikos verlost, und alle Mitmacherinnen und Mitmacher erhalten eine Urkunde zum Selbstausdrucken.

Spendenkonto: Vereinte Evangelische Mission
DE45 3506 0190 0009 0909 08
Verwendungszweck Lauf solo für den Sommer - Corona-Hilfe Namibia

Corona-Krise bedroht Familien in Namibia

Die Corona-Krise beherrscht seit Wochen den Alltag in Namibia. Unter der
Ausgangssperre leidet insbesondere die ärmste Bevölkerung. Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus ist groß. Den Menschen ist bewusst, dass das Gesundheitssystem nicht stabil ist, um eine große Anzahl von Infizierten zu versorgen. Viele haben ihre Arbeit verloren und wissen nicht, wie sie ihre Familien versorgen sollen. In diesen Zeiten sind Kirchen und Gemeinden wichtige Anlaufstellen für Hilfesuchende.

Die Evangelisch Lutherische Kirche in Namibia (ELCRN) setzt sich mit umfangreichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und die Folgen der Krise ein. Vierhundert Freiwillige aus 57 Pfarrbezirken erhielten Schulungen zu Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. Als Multiplikatoren unterstützen sie ihre Gemeinden bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Familien, die auch schon vor der Corona-Krise am Existenzminimum lebten, sind von Hunger bedroht wenn ihre Einkommensquellen wegfallen. Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter der Kirche packen und verteilen regelmäßig Pakete mit Grundnahrungsmitteln für 350 Haushalte, um die Familien in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Hier erfahren Interessierte alles Wissenswerte über die Aktion „Lauf' solo in den Sommer!“