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Abschied von der Heilig-Geist-Kirche

Entwidmungsgottesdienst fand am am 3. Oktober statt

Die Heilig-Geist-Kirche in Unterrath wurde entwidmet. Foto: Thomas Götz

Urdenbach (evdus). „Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind!“ Unter dieser Überschrift feierte die Evangelische Kirchengemeinde Urdenbach am Samstag, 3. Oktober, zum letzten Mal Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche, Südallee 98.

Der Entwidmungsgottesdienst rund um das Thema „Einheit und Erntedank“ begann mit Superintendent Heinrich Fucks und Pfarrer Matthias Köhler. 

„Schweren Herzens trennen wir uns von einem Gemeindezentrum, das in den 60er Jahren erbaut wurde, als die Gemeinde viel größer war als heute und das in seinem Zustand und Umfang nicht mehr zu unterhalten ist. Aktuell haben wir 3000 Gemeindeglieder“, sagte Margarete Preis für das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Urdenbach.

Der Abschied von der Heilig-Geist-Kirche soll auch ein gemeindlicher Aufbruch sein. „Was wir mitnehmen an andere Orte, sind die Erfahrungen von gelingender Gemeinschaft, von gegenseitiger Wahrnehmung und Begegnung, von kritischem Fragen und konstruktivem Einsatz für unsere Kirche und Menschen um uns herum. Das soll Kirche ausmachen. Auch in Zukunft“, sagt Preis.

Wie geht es weiter?

Auf dem Gelände der Heilig-Geist-Kirche an der Südallee sollen in Kooperation mit der Düsseldorfer Wohnungsbaugenossenschaft DWG barrierefreie Wohnungen gebaut werden. Im selben Gebäudekomplex plant die Diakonie Düsseldorf das Angebot einer Tagespflege für Pflegebedürftige. Die Evangelische Kirchengemeinde Urdenbach will vor Ort sein mit einem Raumangebot für Begegnung und Gemeindeveranstaltungen sowie für Gottesdienste.