0800 081 82 831

Nachrichten

„Gemeinsam jeck“

Toleranz-Wagen im Düsseldorfer Rosenmontagszug

Dr. Dalinc Dereköy (Kreis der Düsseldorfer Muslime), Pfarrer Dr. Martin Fricke (Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf), Jacques Tilly (Wagenbauer), Michael Szentei-Heise (Jüdische Gemeinde Düsseldorf) stellen den gemeinsamen Mottowagen vor. Foto: Ulrich Erker-Sonnabend
Der Toleranz-Wagen der Religionen im Entwurf. Foto: Tilly

    Für den Wagen gibt es ein crowdfuning

    crowdrange.de/jeck

    Düsseldorf (evdus). Das düfte wohl in der karnevalistischen Welt einzigartig sein: Die vier großen Religionen fahren in diesem Jahr auf einem gemeinsamen Wagen im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. „Es gibt nichts Vergleichbares in der Geschichte des Karnevals“, sagt Michael Szentei-Heise, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. „Gleichzeitig setzen wir damit öffentlich ein Zeichen für Toleranz.“ Und so steht als Motto über dem Wagen: „TOLERANZ WAGEN!“ - ein treffendes Wortspiel: es geht darum: „Toleranz zu wagen“ (parallel zum Slogan „Demokratie wagen!“) und gleichzeitig ist das Gefährt der „Toleranzwagen“. Entworfen hat ihn Jacques Tilly. 

    Eine Brücke von beiden Seiten

    Fachtag zum Thema Inklusion der Graf Recke Stiftung

    Informationen rund um den Fachtag und um die GRaf-Recke-Stiftung finden Interessierte unter www.graf-recke-stiftung.de

    Wie lässt sich Inklusion leben in einer Organisation wie der Graf-Recke-Stiftung? Foto: Graf-Recke-Stiftung

    Wittlaer (evdus). Im Juli 2017 trat das Bundesteilhabegesetz in Kraft. Es soll Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken. Doch wie weit sind wir auf dem Weg dieser angestrebten Inklusion? Und wie weit reichen Akzeptanz und Respekt in der Gesellschaft, wenn es dabei einmal anstrengend wird? Bei einer Fachtagung der Graf Recke Stiftung im Bahnhof Gerresheim, moderiert vom WDR-Journalisten Ralph Erdenberger, wurden diese Fragen von rund 130 Experten diskutiert.

    Jugendliche geben Geflüchteten Nachhilfe

    Lions Club Düsseldorf fördert Projekt mit großzügiger Spende

    von links: Ingrid Hofmeister (Theodor-Fliedner-Gymnasium), Dr. Thomas Klenzner (Lions Club Düsseldorf), Michael Jacobs (Schulleitung) und Kamil Basergan (Diakonie Düsseldorf).

    Düsseldorf (evdus). Arthur aus Kasachstan ist vor ein paar Jahren nach Deutschland gekommen. Damals sprach er kein Wort Deutsch. Jetzt macht er am Theodor-Fliedner-Gymnasium in Kaiserswerth Abitur. Der Weg dorthin ist steinig und erfordert viel Ausdauer. Er nimmt am  Projekt „Durchstarten!“ der Diakonie teil, dass den Zusammenhalt nachhaltig fördert. Ermöglicht wurde es durch eine Spende in Höhe von 5000 Euro des Lions Clubs Düsseldorf.

    „Wir sind doch keine Heimkinder“

    Graf-Recke-Stiftung startet mit Filmprojekt Initiative gegen Vorurteile und Ausgrenzung

    Filmprojekt der Graf-Recke-Stiftung im Internet: www.wir-sind-doch-keine-heimkinder.de

    Stellten die Initiative gemeinsam im UFA-Palast vor:(von link) Petra Skodzig, Finanzvorstand der Graf Recke Stiftung, Michael Mertens, Leiter des Geschäftsbereiches Erziehung & Bildung, Alex, Vorsitzender des Jugendrats, Pfarrer Markus Eisele, Theologischer Vorstand, Anke Bruns, Filmautorin, Dr. Roelf Bleeker, Leiter der Kommunikation 

    Düsseldorf (evdus). Mit einem berührenden, eindrucksvollen Film über das Leben im Kinderheim damals und heute „Wir sind doch keine Heimkinder“ startet die Graf-Recke-Stiftung eine breit angelegte Initiative „Umdenken. Reden. Bewältigung“. Ziel ist, das Stigma „Heimerziehung“ aufzubrechen und in einen Dialog mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und im gesellschaftlichen Raum zu treten.

    „Burnoutvorsorge ist Chefsache. Gesunde Führung als Leitungsaufgabe in Kirche und Diakonie“

    Neues Buch von Pfarrerin von Heike Scheidereit-Mauth

    Heike Schneidereit-Mauth: Burnoutvorsorge ist Chefsache. Gesunde Führung als Leitungsaufgabe in Kirche und Diakonie. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlagsgesellschaft, 2019. 217 Seiten. 30 Euro 

    Für Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth ist Burnoutvorsorge in der Arbeitswelt ein wichtiges Anliegen. Foto: Sergej Lepke

    Düsseldorf (evdus). Führung als Aufgabe begreifen und annehmen, dazu macht das mit vielen authentischen Beispielen aus der Praxis lebendige und  lesenswerte Buch  „Burnoutvorsorge ist Chefsache. Gesunde Führung als Leitungsaufgabe in Kirche und Diakonie“ von Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth Mut und gibt das Rüstzeug dazu.

    „Für jeden Geschmack etwas dabei“

    Neuer Kirchenmusikkalender ist da

    Der neue Kirchenmusikkalender liegt in allen evangelischen Kirchen in Düsseldorf und im Haus der Kirche, Bastionstraße 6, aus. Außerdem gibt es ihn im Internet unter www.evdus.de (Musik) und unter der kostenfreien Info-Nummer von „evangelisch in Düsseldorf“ 0800-081 82 83.

    Die neuen Kirchenmusikkalender liegen in allen evangelischen Kirchengemeinden aus. Foto: Ulrike Paas

    Düsseldorf (evdus).Bunt, vielseitig und generationsübergreifend bietet das neue Kirchenmusikprogramm von „evangelisch in Düsseldorf“ Konzerte für Klassikfreunde, Jazzliebhaberinnen und Gospelfans für das erste Halbjahr bis September 2019 in der Landeshauptstadt.

    Wie im Ruhrgebiet: Treffen „anne Bude“

    Vor der Johanneskirche

    Evangelischer Kirchentag in Dortmund, 19. bis 23. Juni 2019, www.kirchentag.de

    Am Sonntag, 17. Februar, um 10:30 Uhr Kirchentags-Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche in Gerresheim, Heyestraße 93.

    Bude zum Kirchentag 2019. Foto: Heinz-Werner Frantzmann

    Düsseldorf (evdus). Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der Deutsche Evangelische Kirchentag, der vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund stattfindet. Um den Düsseldorfern Geschmack auf das große Protestantentreffen zu machen, steht am Samstag, 16. Februar, vormittags zwischen 11 und 11.45 Uhr vor der evangelischen Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, im Stadtzentrum eine sogenannte Kirchentagsbude. Die erinnert an die Buden, die für das Ruhrgebiet so typisch sind.

    Sehnsucht nach dem Lebensgefühl der Kindheit

    Radioandachten mit Pfarrer Michael Opitz

    Unter www.kirche-im-wdr.de können die Andachten noch mal nachgehört werden.

    Ob im Auto oder zuhause - die Radioandachten morgens im WDR sind ein guter Start in den Tag. Foto: pixabay.de

    Düsseldorf (evdus). Ob morgens im Bett, am Frühstücktisch oder im Auto –die Radioandachten jeden Morgen im WDR zu ganz unterschiedlichen Themen stimmen einen auf den Tag ein, sind für Viele hilfreich und aufbauend und bieten ein kurzes Atemholen mit guten Gedanken zwischen Programm und Nachrichten.

    „Zu schön, um wahr zu sein“

    Christliche Motive in der Ausstellung: Das Junge Rheinland im Kunstpalast

    Ausstellung „Zu schön, um wahr zu sein“ der Künstlergruppe  „Das Junge Rheinland“ im Kunstpalast Düsseldorf, Ehrenhof 4-5,  www.kunstpalalast.de,

    vom 7. Februar bis 2. Juni 2019

    „Hiob“ von Julo Levin in der Ausstellung „Zu schön, um wahr zu sein“ im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen. Foto: Dr. Ulrich Erker-Sonnabend 

    Düsseldorf (evdus). „Zu schön, um wahr zu sein“ ist ein Zitat des Künstlers Max Ernst und Titel einer Ausstellung zur Künstlervereinigung „Das Junge Rheinland“, die vom 7. Februar bis 2. Juni im Düsseldorfer Kunstpalast, Ehrenhof 4-5 zu sehen ist.

    „Du Jude“ - Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland.

    Ausstellung in der Volkshochschule Düsseldorf

    Die Ausstellung ist bis zum 27. Februar in der VHS zu sehen, Bertha-von Suttner-Platz 1, Düsseldorf, www.duesseldorf.de/vhs/

    Ein Bild der Ausstellung: Spielplatz auf dem Gelände des Jüdischen Wohlfahrtszentrums in Köln, Foto: Fabian Kaske

    Düsseldorf (evdus). Dass Antisemitismus ein alltäglicher Begleiter für Juden und Jüdinnen ist, der viele Facetten kennt und in allen Schichten der Gesellschaft anzutreffen ist, darauf weisen empirische Studien seit Jahren hin. Daraus ergibt sich der Bedarf einer umfassenden Bildungsarbeit gegen Antisemitismus. Eine jugendgerechte Ausstellung greift antisemitische Agitationsfelder und ihre Berührungspunkte zu Lebenswelten junger Menschen auf in der Volkshochschule Düsseldorf (VHS).