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Nachrichten

„Mein Herz schlägt für die jiddische Sprache“

Pfarrer Thomas Kleiner beschäftigt sich mit Jiddisch in seinem Ruhestand

Pfarrer Thomas Kleiner bei seinen Jiddisch-Studien. Foto: Andreas     Vollmert

Düsseldorf (evdus). Thomas Kleiner gerät sofort in Fahrt, wenn er eines seiner Lieblingsbücher aufschlägt. Es ist ein Band mit jiddischen Gedichten von Avrom Rejsen. Er liest den Text mit deutlicher Aussprache, doch der Zuhörer hat Mühe zu verstehen. Denn Jiddisch ist für das Ohr zunächst ein Kauderwelsch. Der pensionierte Pfarrer aus Garath definiert es: „Jiddisch ist eine Sprache, die sich aus verschiedenen Komponenten zusammen setzt. Die deutsche Sprachkomponente ist die größte mit über 70 Prozent.“

Bis 30. Juli - Cranach – Medienstratege Martin Luthers

Große Cranach-Ausstellung in Düsseldorf

Museum Kunstpalast Ehrenhof 4-5, Düsseldorf

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11 Uhr bi 18 Uhr und donnerstags und samstags von 11 Uhr bis 21 Uhr

Eintritt: dienstags bis freitags zwölf Euro, ermäßigt 9,50 Euro und samstags und sonntags sowie an Feiertagen 14 Euro, ermäßigt elf Euro. Kinder unter sieben Jahren haben freien Eintritt. Kinder von einem bis 17 Jahren zahlen einen Euro. Ein Audioguide ist im Eintrittspreis inbegriffen.

www.cranach2017.de
Adam und Eva als Blickfang in der Düsseldorfer Cranach-Ausstellung Foto: ues
Moderner Luther - Herr Martin als Musumswächter vor Adam und Eva von Dorothee Goltz. Foto: ues
Cranachs "Junker Jörg" Foto: ues
Vielfache Justizia. Ein Projekt von Leila Pazooki. Foto:ues
Martin Luther und Katharina von Bora Foto:ues
Im Austellungsatelier können Kinder und Erwachsene so arbeiten wie in Cranachs Werkstatt - dabei kam das Portrait von Martina Luther heraus. Foto: ues

    Düsseldorf (evdus). Unter dem Motto „Lucas Cranach der Ältere – Meister Marke Moderne“ ist von Samstag, 8. April, bis Sonntag, 30. Juli, im Jubiläumsjahr der Reformation eine Ausstellung mit über 200 Werken von Lucas Cranach, einem der wichtigsten Vertreter der deutschen Renaissance, im Museum Kunstpalast zu sehen.

    „Ohne Cranach wäre die Reformation vor 500 Jahren nicht so erfolgreich gewesen. Denn Martin Luthers Bibelübersetzung 1517 wurde in der Cranach-Werkstatt massenhaft gedruckt und verbreitet“, sagt Professor Gunnar Heydenreich, Kurator der Ausstellung und Leiter des Cranach Digital Archives - ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Museum Kunstpalast in Düsseldorf mit der Technischen Hochschule Köln.

    „Lass' uns Luther spielen“

    Neues Brettspiel zum Reformationsjubiläum

    Das Brettspiel „Luther – Das Spiel“ wurde von „Kosmos - Verlag“ herausgebracht und kostet zwischen 20 und 25 Euro.

    Für zwei bis vier Spieler ab zehn Jahre.


    Stationen auf Luthers Weg. Foto: Hannah Kleiner

    Luther in Brettspielform. Foto: Hannah Kleiner 

    Düsseldorf (evdus). „Thomas, lass uns das Luther-Spiel spielen“, fordert Matthias seinen Schwiegervater auf. Auch noch heute bringt Martin Luther Menschen zusammen. In Form eines Brettspiels wie bei Matthias und Thomas oder in Form von Konzerten, Theaterstücken, Kunstaustellungen, Sammlungen und Gottesdiensten. Dieses Jahr feiert die Evangelische Kirche 500 Jahre Reformation.

    Biographiearbeit und seelsorgliches Zuhören“

    Seelsorgeausbildung für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Alten- und/oder Krankenhausseelsorge

    Haus der Kirche Bastionstraße 6, Carlstadt

    Der Kurs umfasst ein Jahr mit rund 15 Stunden monatlich für Schulung, Besuche, Mentoren-Gespräche und Supervision. Er beginnt am 28. April 

    Anmeldung und Information bis zum 15. April per Mail an harald.bredt@evdus.de und telefonisch: 0211. 957 57 793, www.evdus.de im Bereich Seelsorge/Seelsorgefortbildung

    www.example.org

    Düsseldorf (evdus). „Die Ausbildung richtet sich an Ehrenamtliche, die Menschen im Alter oder im Krankenhaus seelsorglich begleiten wollen. Sie eignet sich darüber hinaus an Hauptamtliche, die sich für ihren Auftrag in der Altenseelsorge fortbilden wollen. Diese qualifizierte Seelsorgeausbildung für die Aufgaben im Feld der Altenseelsorge und Krankenhausseelsorge schult und fördert die kommunikative, personale, geistliche und ethische Kompetenz für die Seelsorgebesuche", sagt Pfarrer Harald Bredt, Leiter der Seelsorgefortbildung im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf.

    „Danke Fremde(r) für mein Leben“

    Kathrin Schröder hat ein Buch über ihre Lebertransplantation geschrieben

    Das Buch „Danke, Fremde/r, für mein Leben“ von Kathrin und Christian Schröder ist im ihleo-Verlag 2017 erschienen.

    Kathrin und Christian Schröder auf der Leipziger Buchmesse 2017. Foto:privat

    Düsseldorf (evdus). Erst Rückenschmerzen, dann die Diagnose: Budd-Chiari-Syndrom und wenig später einer Lebertransplantation – Kathrin Schröder hat über ihre lebensbedrohliche Erkrankung und die Folgen für sie und ihre Familie ein Buch geschrieben.

    „... manchmal auch ein Segen“

    20 Jahre Notfallseelsorge Düsseldorf

    Olaf Schaper (rechts) evangelischer hauptamtlicher Notfallseelsorger und Christoph Dörpinghaus katholischer hauptamtlicher Notfallseelsorger  Foto: Ulrich Erker-Sonnabend 

    Düsseldorf (evdus). „Total hilfsbereit – total freundlich“, so nimmt Bodo Schadrack, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Johanniter Unfallhilfe Düsseldorf, die Arbeit der Notfallseelsorge wahr. Seit zwanzig Jahren ist die ökumenische Notfallseelsorge Düsseldorf jetzt schon im Einsatz und ist für Menschen in Notfallsituationen da.

    Poesie statt Parolen

    Postkartenaktion gegen Rassismus

    Jacques Tilly (links) hat vor dem Rathaus seine Postkarten gegen Rassismus vorgestellt.  Elisabeth Wilfart (Genderbeauftragte der Landeshauptstadt), Katharina Kabata (Integrationsrat) mit Tochter Helen, Dirk Sauerborn (Polizei), Renate Hoop (Diversity-Beauftragte) und Volker Neupert (Düsseldorfer Appell/Respekt und Mut)  waren mit dabei. @ Foto: Ute Neubauer

    Düsseldorf (evdus) Strahlend hält Jacques Tilly seine Karten gegen Rassismus in die Kamera. Die Verbindung von Bild und Wort sei gewaltig. Zitate allein tun es nicht, so Jacques Tilly. Dieser hat den Karten für „Poesie statt Parolen“, ihr Aussehen gegeben.

    Neues Gemeindehaus für Derendorf

    Gelungene Sanierung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes

    Gemeindehaus an der Kreuzkirche Collenbachstraße 10, Derendorf

    Eröffnung am 26. März, 10.30 Uhr

    www.example.org

     Pfarrerin Brigitte Brühn, Pfarrer Rainer Kemberg (beide Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte), Andreas und Hans-Jürgen Thelen (Architekten) freuen sich über das neue Gemeindehaus, @ Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

    Düsseldorf (evdus). Ab 1899 stand hier ein Betsaal, 1929 bis 1930 errichtete die Gemeinde dann auf dem Grund zwischen Roßstraße und Pfalzstraße in Derendorf neben der 1910 errichteten Kreuzkirche ein Gemeindehaus. Im Stil modern, fast schon Bauhausarchitektur. Jahrelang hat es für die Gemeinde in Derendorf gute Dienste geleistet. Jetzt war aber eine Grundsanierung notwendig. Und die ist gelungen. Das fängt schon an beim gläsernen Eingang von der Collenbachstraße aus. Dort gibt es ein transparentes Foyer, Garderobe und auch Sitzgelegenheiten – alles farbig markiert: blau an den Wandbänken, rot dort, wo man seinen Mantel abgibt, grün, wenn man den Jugendkeller sucht.

    Luther und Goethe

    Ausstellung im Jahr der 500. Wiederkehr der Reformation im Goethe-Museum

    Goethe-Museum Schloss Jägerhof, Jacobistraße, Pempelfort

    Bis zum 14. Mai - Eintritt 4 Euro 

    www.example.org

    Dr. Heike Spies, Kuratorin der Luther-Goethe-Ausstellung. Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

    Luther (1483 – 1546) und Goethe (1749 - 1832) - sie gehören zu den Großen der Weltkultur. Goethes Wahrnehmung Luthers ist jetzt Thema einer Ausstellung des Goethe-Museums. Dabei wird deutlich: Luthers Bibelübersetzung und seine Sprachschöpfungen haben Goethe ein Leben lang begleitet. Der Protestant Goethe war eine bibelfeste Persönlichkeit. Früh schon nutze Goethe das Alte Testament zu Übersetzungsübungen.

    Hilfe für den Neuanfang im Heimatland

    Große Nachfrage: Diakonie-Rückkehrberatung ist mehr als ausgelastet

    Info: Die Rückkehrberatung der Diakonie Düsseldorf ist erreichbar unter Telefon 0211. 91 31 88 1

    www.diakonie-duesseldorf.de

    Düsseldorf (did). Rund 270 Personen hat Beraterin Livia Visan mit ihrer halben Stelle bei der Diakonie Düsseldorf  im vergangenen Jahr betreut, die meisten aus Albanien, dem Irak, Afghanistan und Serbien. Die Nachfrage ist aber noch viel höher. „Wir haben Anfragen für mindestens zwei volle Stellen“, sagt Daniela Bröhl, Diakonie-Sachgebietsleiterin Integration, Migration und Flucht. „Ein Ausbau der Rückkehrberatung ist dringend nötig.“ Die Rückmeldungen der beratenen Menschen seien positiv. „Das Ganze ist ja kein einfacher Schritt. Umso wichtiger ist, dass er gut vorbereitet und begleitet wird.“