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Die Kreissynode

© Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises. Ihre Mitglieder sind die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises sowie Gemeindeälteste, die von den Presbyterien (Leitungsorgane der Kirchengemeinden) der im Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden entsandt werden.

Außerdem gibt es Fachvertreterinnen und Fachvertreter, die ihre Kenntnisse aus verschiedensten Fachgebieten von der Altenarbeit bis zur Kirchenmusik einbringen.

Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Kreissynoden dienen der Aussprache, der gemeinsamen Willensbildung sowie der Richtungsentscheidung.

Die Kreissynode beschließt über den kreiskirchlichen Haushalt, sie wählt die Superintendentin oder den Superintendenten und als geschäftsführendes Gremium den Kreissynodalvorstand.

Außerdem wählt die Kreissynode die Mitglieder der kreiskirchlichen Fachaussschüsse und deren Bereichsaussschüsse. Die Ausschüsse beraten und entwickeln die kirchlichen Aufgabenfelder (Verkündigung, Seelsorge, Bildung, Diakonie und Finanzen & Organisation).

Die Fachausschüsse und ihre Bereichsausschüsse setzen sich aus Gemeindemitgliedern und Fachvertretern, aus Nichttheologen und Theologen zusammmen. Kreissynoden tagen öffentlich.