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Die Kreissynode

© Foto: Ulrich Erker-Sonnabend

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises. Ihre Mitglieder sind die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises sowie Gemeindeälteste, die von den Presbyterien (Leitungsorgane der Kirchengemeinden) der im Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden entsandt werden.

Außerdem gibt es Fachvertreterinnen und Fachvertreter, die ihre Kenntnisse aus verschiedensten Fachgebieten von der Altenarbeit bis zur Kirchenmusik einbringen.

Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Kreissynoden dienen der Aussprache, der gemeinsamen Willensbildung sowie der Richtungsentscheidung.

Die Kreissynode beschließt über den kreiskirchlichen Haushalt, sie wählt die Superintendentin oder den Superintendenten und als geschäftsführendes Gremium den Kreissynodalvorstand.

Außerdem wählt die Kreissynode die Mitglieder der kreiskirchlichen Fachaussschüsse und deren Bereichsaussschüsse. Die Ausschüsse beraten und entwickeln die kirchlichen Aufgabenfelder (Verkündigung, Seelsorge, Bildung, Diakonie und Finanzen & Organisation).

Die Fachausschüsse und ihre Bereichsausschüsse setzen sich aus Gemeindemitgliedern und Fachvertretern, aus Nichttheologen und Theologen zusammmen. Kreissynoden tagen öffentlich.

Zukunft Kirche

Es ist derzeit das große Thema auf den Synoden des Kirchenkreises Düsseldorf  – die Frage nach den kirchlichen Standorten in der Zukunft. Die Aufgabe der Gemeinden und des Kirchenkreises ist klar zu umreißen: die Kirche soll auch 2030 erkennbar und einladend sein.

2030 ergibt sich dabei als Zielmarke, weil bis dahin damit gerechnet werden muss, dass die Kirche aufgrund des demographische Wandels (immer mehr Menschen werden älter, Jüngere rücken aufgrund geringer Geburtenraten kaum nach) weniger Kirchensteueraufkommen hat und im Verhältnis zu heute ein Drittel weniger Gemeindeglieder – von jetzt 116.000 Mitgliedern auf prognostizierte etwa 90.000. Wie in einer solchen Situation Kirche gestalten?

Die Superintendentin des Kirchenkreises Düsseldorf, Henrike Tetz, antwortet mit Blick auf die Maßnahmen, die anstehen: „Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir, die Evangelische Kirche in Düsseldorf, wir werden auch im Jahr 2030 erkennbar und einladend in der Stadt Düsseldorf präsent sein."

Der Prozess "Zukunft Kirche" formuliert Zielkriterien und zeigt die Schritte für den Weg in die Zukunft auf..