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8. August - Israelsonntag in Düsseldorf

Israelsonntag erinnert an das enge Verhältnis von Christen und Juden 


Düsseldorf (evdus). Der Israelsonntag am 8. August bietet christlichen Gemeinden eine Gelegenheit, sich mit den jüdischen Wurzeln ihres Glaubens auseinanderzusetzen. Er erinnert an das enge Verhältnis von Christen und Juden. Die Trauer über das Unrecht, das Juden im Laufe der Geschichte angetan wurde; die Schuld, die Christen und die Kirche auf sich geladen haben, und die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Glauben an denselben Gott, aber auch das Bekenntnis zur bleibenden Erwählung Israels stehen an diesem Tag im Mittelpunkt der Gottesdienste.

Hier einige Beispiele: 

„Shabbat und Sonntag“

 „In diesem Jahr erinnern wir uns daran, dass das Judentum in Deutschland vor 1700 Jahren erstmals dokumentiert wurde. Unsere Wurzeln als Christen liegen im Judentum. Wir beschäftigen uns mit unserer diesjährigen Predigtreihe ‚7 Sonntage – 7 Feste – 7 Prediger‘ über sieben Sonntage der Sommerferien hinweg mit sieben jüdischen Festen, die den sieben christlichen Festen zugrunde liegen“, sagt Pfarrer Hartmut Wölk von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Süd.

Am 8. August predigt Prädikant Klaus Kegel zum Thema „Shabbat und Sonntag“ um 11 Uhr in der Klarenbachkirche, Bonner Straße 24, in Holthausen.

Gottes Treue zu Israel ist unerschütterlich

Prädikant Horst Gieseler hebt in seiner Predigt zum Römerbrief des Apostel Paulus am Israelsonntag in der Tersteegenkirche in Golzheim, Tersteegenplatz 1, die Aussage des Evangeliums hervor, „Gottes Treue und Barmherzigkeit sind allein für Juden und Christen Garant für ihre Rettung. Nur wenn Gottes Treue zu Israel unerschütterlich ist, können auch wir darauf vertrauen, was er uns durch Christus zugesagt hat“.

Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr.