Alles hat seine Zeit: Weinen. Klagen. Aufhören zu weinen
Der Tod gehört zum Leben dazu – natürlich. Doch plötzlich steht die eigene Welt still, obwohl die Welt da draußen sich einfach weiterdreht. Der Tod reißt eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. – Alles hat seine Zeit, so heißt es in einem Bibelwort. Geboren werden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit, und Klagen hat seine Zeit… Die evangelische Kirche begleitet Trauernde und Sterbende auf ihrem Weg. Wenn der Tod die eigene Begrenztheit, Verletzlichkeit und Endlichkeit vor Augen führt, hilft sie auf der Suche nach dem, was trägt.
Abschied nehmen
Ein nahestehender Mensch geht aus dem Leben. Wie können Angehörige und Freunde einen würdigen Abschied gestalten? Wohin mit der eigenen Trauer? Bei der evangelischen Kirche in Düsseldorf finden Menschen, die einen Sterbenden begleiten, Unterstützung. Pfarrer und Seelsorger stehen für ein vertrauliches Gespräch bereit oder feiern ein letztes Abendmahl mit dem Sterbenden. Kirchengemeinden bieten Gruppen für Trauernde an. weiter
Das letzte Geleit
Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und Achtung gegenüber dem Verstorbenen, sie ist Trost und Zuspruch für die Zurückgebliebenen. Bei der kirchlichen Trauerfeier steht der Glaube an Jesus Christus im Mittelpunkt, der von den Toten auferstanden ist. Die Evangelische Kirche im Rheinland informiert über das Trauergespräch mit dem Pfarrer, Formen der Bestattung und Möglichkeiten einer kirchlichen Bestattung bei Ausgetretenen. zur Homepage der Rheinischen Kirche
Trauer teilen
Trauern ist eine persönliche Angelegenheit und Trauern braucht seine Zeit. Doch nicht immer ist es gut, wenn Menschen mit ihrer Trauer alleine sind. Die evangelischen Kirchengemeinden in Düsseldorf bieten Gesprächskreise für Trauernde, offene Treffs, Trauercafés und Hospizgruppen an. In einem geschützten Rahmen können Menschen ihrem Schmerz Raum geben, Leid und Kummer teilen, neue Hoffnung schöpfen. weiter
Die letzten Tage
So selbstbestimmt wie möglich die letzten Tage erleben, das wünschen sich viele unheilbar Kranke. Im Hospiz bekommen sie eine respektvolle und auf ihre Bedürfnisse eingehende Betreuung. Seit 1994 begleitet das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf Menschen in ihrer letzten Lebensphase – stationär im Hospiz oder ambulant in ihrer häuslichen Umgebung. Neben den vertrauten Hausärzten kümmert sich ein Team aus Ärzten, Seelsorgern, Ehrenamtlichen und Schmerztherapeuten um sie. zur Homepage des Hospizes am EVK



